Sa Samstag
12.
Dez Dezember
Du hast meine Seele vom Tod errettet, ja, meine Füße vom Sturz, damit ich vor dem Angesicht Gottes im Licht der Lebendigen wandle.
Psalm 56,14

Belohntes Gottvertrauen

In Psalm 56 beschreibt David seine Erfahrungen in einer Zeit großer Bedrängnis. Tag für Tag sieht er sich Feinden gegenüber, die ihn bekämpfen, seine Worte verdrehen, ihn blockieren und ihn innerlich verletzen:

  • „Meine Feinde schnauben den ganzen Tag; denn viele bekämpfen mich in Hochmut“ (V. 3).
  • „Meine Worte verdrehen sie den ganzen Tag, alle ihre Gedanken sind gegen mich zum Bösen“ (V. 6).
  • „Sie rotten sich zusammen, verstecken sich, sie beobachten meine Fersen, weil sie meiner Seele auflauern“ (V. 7).

Angesichts dieser Anfeindungen wendet sich der Psalmendichter an Gott: „An dem Tag, da ich mich fürchte, vertraue ich auf dich“ (V. 4). Und tatsächlich: Gott greift ein, rettet ihn vor seinen Wider­sachern. David erkennt:

„Dann werden meine Feinde umkehren an dem Tag, da ich rufe; dies weiß ich, dass Gott für mich ist“ (V. 10).

Er wird befreit und lebt jetzt „vor dem Angesicht Gottes im Licht der Lebendigen“.

Der Gott Davids ist auch der Gott der Christen. Ja, Er ist ihr himmlischer Vater, der sie liebt und für sie ist. Wenn sie Angst haben oder sich bedroht fühlen, dürfen sie sich auf seine Gnade stützen und Ihm vertrauen.

Sie wissen, dass Gott seinen Sohn für sie in den Tod gegeben hat. Damit hat Er eindeutig gezeigt, wie sehr Er sie liebt! Nicht Menschen haben das letzte Wort, sondern Er - und Er verheißt seinen Kindern eine herrliche Zukunft:

„Wenn Gott für uns ist, wer gegen uns? Er, der doch seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben hat - wie wird er uns mit ihm nicht auch alles schenken?“ (Römer 8,31.32).