Mo Montag
19.
Okt Oktober
So besitzen wir das prophetische Wort umso fester, auf das zu achten ihr wohltut, als auf eine Lampe, die an einem dunklen Ort leuchtet, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in euren Herzen.
2. Petrus 1,19

Das Barometer (1)

Für großräumige Wettervorhersagen sind Wettersatelliten unverzichtbar. Jeder kennt die beeindruckenden Satellitenfotos von Hurrikans im Nordatlantik, die es möglich machen, frühzeitig vor Gefahren für Schiffe und Städte zu warnen.

Das große Segelschiff Hyacinth hingegen, das im August des Jahres 1831 zur Insel Barbados unterwegs war, verfügte nur über ein Barometer. Das Meer war ruhig und der Himmel wolkenlos. Umso erstaunter war Kapitän Oldrey, als sein Blick auf das Barometer in seiner Kajüte fiel. Es war plötzlich ungewöhnlich tief gesunken und zeigte „Sturm“ an. Besorgt ging er auf Deck, um Himmel und Meer nach Hinweisen abzusuchen. Doch von einem Wetterumschwung war nicht das geringste Anzeichen zu erkennen.

Oldrey beriet sich mit seinen Offizieren. Diese gingen von einem Defekt des Gerätes aus. Der erfahrene Kapitän aber fürchtete die Hurrikans in diesem Gebiet und nahm die Warnung des Barometers ernst. Er ließ die Segel einholen und alle losen und beweglichen Teile sichern, um das Schiff und seine Besatzung vor Schaden zu bewahren. - Schon zwei Stunden später wurde die Hyacinth von einem Hurrikan erreicht, doch sie konnte seinem Toben standhalten.

Für die Fahrt über „den Ozean des Lebens“ hat Gott uns nicht ohne „Barometer“ gelassen. Dieses Barometer finden wir im „prophetischen Wort“. Die Propheten in alter Zeit, dann Jesus Christus selbst und schließlich die Apostel Jesu haben uns zahlreiche prophetische Hinweise hinterlassen, damit wir die „Zeichen der Zeit“ erkennen und rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen treffen können.

(Schluss morgen)