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In meiner Bedrängnis rief ich zu dem HERRN …; er hörte … meine Stimme.
An dem Tag, als ich rief, antwortetest du mir; du hast mich ermutigt: In meiner Seele war Kraft.
Psalm 18,7; 138,3

Das verlorene Kind (2)

Der abgewiesene Bibelbote ist auf dem Weg zum nächsten Dorf. Zwischendurch kniet er sich in den Schnee, um noch einmal eindringlich für das vermisste Baby zu beten. Plötzlich hört er ein Baby schreien. Die Laute scheinen aus einem stillgelegten Brunnen zu kommen. Erschüttert entdeckt Xi dort ein kleines Wesen, eingewickelt in eine Decke, aber blau vor Kälte. Es ist das gestohlene Baby – ein kleines Mädchen. Es wurde achtlos weggeworfen, weil die Leute aus der Stadt nur Jungen kaufen wollen. Schnell läuft der Bibelbote wieder ins Dorf zurück, während er das Baby in seinen Armen wärmt.

Ganz erstaunt und voller Freude begleiten die Dorfbewohner den Mann zur Hütte der erleichterten Eltern. „Wer ist der Gott, zu dem du gebetet hast und der so schnell auf dein Gebet geantwortet hat?“, fragt der Vater.

Vor ungefähr 30 aufmerksamen Dorfbewohnern kann Xi die Antwort geben:

„Der Gott, zu dem ich gebetet habe, ist vor ungefähr 2.000 Jahren als kleines Kind auf die Erde gekommen. Der große Gott, der Schöpfer von Himmel und Erde, der unendliche und allmächtige Gott, wollte zu uns herabkommen, um uns aus der Macht des Teufels herauszureißen, der uns ins ewige Verderben bringen will. Dieser Gott will uns in seiner Nähe für immer glücklich machen. Der Tod ist nicht das Ende der Existenz, aber es gibt keine Reinkarnation auf dieser Erde, sondern nur die Auferstehung für das Jenseits. Gott hat uns so sehr geliebt, dass Er seinen einzigen Sohn gegeben hat, damit jeder, der an Ihn glaubt, das ewige Leben hat.“

In dieser Nacht sind die Eltern zum Glauben an den Herrn Jesus Christus gekommen.