Mi Mittwoch
2.
Dez Dezember
Der Mensch verscheidet, und wo ist er?
Hiob 14,10
Der Stachel des Todes aber ist die Sünde ... Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unseren Herrn Jesus Christus!
1. Korinther 15,56.57

Der Tod ihrer Mutter hatte die Frau zum Nachdenken gebracht. So fragte sie eines Abends ihren Mann: „Was ist nach deiner Meinung nach dem Tod?“ - „Einfach das endgültige Nichts, das Aus und Vorbei.“ - „Aber meine Freundin sagt, nach dem Tod gehe es weiter. Sie glaubt an ein ewiges Leben.“

Der Mann wurde etwas unwillig: „Susi geht eben in die Kirche, da glaubt man das halt.“ - Das Gespräch ging noch eine Weile weiter. Die Frau ließ nicht locker. Schließlich sagte sie:

„Wenn es wirklich stimmt, dass das Leben von Gott kommt, wenn es nach dem Tod wirklich weitergeht und es sich im jetzigen Leben entscheidet, wie das spätere Leben aussieht, dann ist es eben nicht egal, wie ich hier lebe. Dann hat es Konsequenzen! Verstehst du denn diese Gedanken gar nicht?“

Der Mann antwortete: „Ich verstehe das viel besser, als du ahnst. Aber ich verdränge es einfach - ich muss es verdrängen, sonst könnte ich nicht so weiterleben wie bisher.“ Damit beendete er das Gespräch und verließ das Haus.

Wer um jeden Preis unabhängig von Gott weiterleben will wie bisher, der muss den Gedanken an Gott und an die Ewigkeit verdrängen. Oder er geht - wie es heute oft geschieht - noch weiter und versucht, diesen Gedanken lächerlich zu machen und zu bekämpfen.

Auf der Seite des Siegers aber werden die stehen, die umdenken und umkehren: Sie kehren zu Christus um und erkennen Ihn als Herrn über ihr Leben an. Und Christus gibt ihnen Teil an seinem Sieg über Sünde, Tod und Teufel.