Do Donnerstag
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Okt Oktober
Der Hauptmann antwortete und sprach: Herr, ich bin nicht wert, dass du unter mein Dach trittst; sondern sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird geheilt werden.
Matthäus 8,8


Sogar der Herr Jesus Christus verwunderte sich über die Worte und den Glauben dieses römischen Hauptmanns - ein Grund für uns, einmal etwas näher hinzuschauen. Der Offizier hatte den Herrn gebeten, seinen kranken Knecht zu heilen. Dieses Mitgefühl mit einem leidenden Knecht ist schon bemerkenswert genug. Aber das ist noch nicht alles: Dieser Hauptmann glaubte ohne Weiteres, dass Jesus Christus heilen könne, und das sogar aus der Entfernung!

So etwas war selbst für gläubige Juden unerhört. Wohl kaum einer von ihnen traute das diesem Lehrer Jesus von Nazareth zu. Der römische Offizier aber drückte sein uneingeschränktes Vertrauen zu Ihm aus.

Und dann fügte der Hauptmann noch hinzu: „Denn auch ich bin ein Mensch unter Befehlsgewalt und habe Soldaten unter mir; und ich sage zu diesem: Geh!, und er geht; und zu einem anderen: Komm!, und er kommt; und zu meinem Knecht: Tu dies!, und er tut es.“ Er sagte damit gleichsam: Du brauchst nur zu befehlen, Herr! Denn so, wie meine Untergebenen mir folgen müssen, so hast Du erst recht Autorität und Macht über alles! - Der Hauptmann war von der Vollmacht des Herrn so sehr überzeugt, dass Jesus den Glauben dieses Mannes öffentlich herausstellte.

Es bleibt noch zu erwähnen, dass der Knecht genau in derselben Stunde gesund wurde, als dieses Gespräch stattfand.

Ist das nicht eine gute Predigt, die uns dieser Hauptmann hält? Noch immer können die Menschen unserer Zeit sein eindrucksvolles Zeugnis über Jesus Christus hören oder lesen - und seinen Glauben nachahmen.