Fr
23
Feb
Dies aber ist das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
Johannes 17,3

Ein reicher Grundbesitzer wird beerdigt. Gerade tritt der Pfarrer mit seinem Messdiener aus der Kirche. Zwischen Kirche und Friedhof liegen einige Minuten Fußweg. Und auf dem Weg dorthin komme ich mit dem Pfarrer ins Gespräch.

Der Verstorbene war jahrzehntelang ein guter Kunde von mir gewesen. Ich erzähle dem Pfarrer, dass ich Christ bin und Herrn R. oft das Evangelium erklärt habe. Immer wieder habe ich ihm von Christus erzählt, habe ihm gesagt, dass er Ihn als seinen persönlichen Heiland und Erlöser nötig habe, dass er ohne Ihn verloren sei. Er hat immer aufmerksam zugehört, besonders in der Zeit, als er im Krankenhaus lag. Nur äußerlich Christ zu sein, habe ich ihm gesagt, sei zu wenig; man müsse Jesus Christus persönlich besitzen, denn an Ihm entscheidet sich alles. Ob der Verstorbene Christus auch wirklich im Glauben ergriffen hat, kann ich dem Pfarrer leider nicht sagen.

Wir erreichen den Friedhof, und der Pfarrer tritt an das geöffnete Grab. Und dann traue ich meinen Ohren kaum! Denn er beginnt seine Ansprache mit den Worten: „Auf dem Weg zum Friedhof hatte ich ein Gespräch mit einem Mann, der Herrn R. gut kannte …“ Dann erzählt er fast wörtlich, was ich ihm über den Verstorbenen gesagt habe. Er schließt mit den Worten, dass sich für die Ewigkeit alles einzig und allein daran entscheidet, welche Haltung wir zu Jesus Christus, dem Sohn Gottes, einnehmen.

Jesus Christus spricht: „Ich bin die Auferstehung und das Leben; wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ Johannes 11,25