Mi Mittwoch
29.
Sep September
So spricht Gott, der HERR, der die Himmel schuf und sie ausspannte, der die Erde ausbreitete mit ihren Gewächsen, der dem Volk auf ihr den Odem gab und den Hauch des Lebens denen, die darauf wandeln: ... Ich bin der HERR, das ist mein Name; und meine Ehre gebe ich keinem anderen.
Jesaja 42,5.8

Wie vieles hat sich doch die Technik von der Natur abgeschaut! - Erstaunlich, wie sich die Frucht der Klette im Fell von Tieren festhakt, um ihren Samen zu verbreiten. Dasselbe Prinzip verwendet die Industrie seit den fünfziger Jahren z. B. bei Verschlüssen für Sportbekleidung. Die Funktion: Elas­tische Plastikhäkchen verhaken sich, lassen sich aber durch starken Zug wieder lösen.

„Klettverschluss“ heißt diese praktische Lösung, die die Natur entwickelt hat. Oder müssen wir nicht besser sagen: der Schöpfer? Denn die Natur selbst hat nicht die Fähigkeit zu intelligenten und bewussten Entscheidungen, die nötig sind, um so etwas fertigzubringen. - Leider wird oft heutzutage von der Natur auf eine Weise gesprochen, als ob es sich um ein intelligentes und allmächtiges Wesen handeln würde!

Umfragen zeigen, dass sich leider viele Wissenschaftler eine Entstehung des Weltalls und des Lebens ganz ohne einen Schöpfergott vorstellen. Damit bleiben aber viele Fragen offen, die aber eine Antwort finden, wenn wir die Bibel, das Wort Gottes, zur Hand nehmen.

Die Bibel spricht von einem Schöpfer, der uns liebt und diese wunderbare Welt für uns geschaffen hat. Er möchte, dass wir Ihm und niemand anders die Ehre für alle seine Wunder geben, und sei es auch ein so kleines Wunder wie das der Klette.

Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte,
die Du geschaffen durch dein Allmachtswort, …

dann jauchzt mein Herz, Dir großer Herrscher zu:
Wie groß bist du! Wie groß bist du!

C. Boberg (1859-1940), Deutsch: M. von Glehn (1867-1924)