Mo Montag
26.
Jul Juli
Und Jesus sah einen Zöllner, mit Namen Levi, am Zollhaus sitzen und sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er verließ alles, stand auf und folgte ihm nach.
Lukas 5,27.28

Aufkleber auf der Rückscheibe eines Autos: „Hinterherfahren zwecklos! Habe mich auch verirrt.“ - Ein reiner Scherz. - Natürlich, soll auch nichts anderes sein.

Und doch: Ist es nicht eine weitverbreitete Neigung in unserer Welt, dass man irgendjemand nachfolgt? Der Mensch braucht Vorbilder, und so folgt er der Mode oder einem berühmten Sänger oder Filmstar. Der eine ahmt einen Politiker nach, der andere benimmt sich wie ein bestimmter Fernsehdarsteller. Man ertappt sich dabei, dass man die gleichen Ausdrücke gebraucht wie die Person, die man bewundert, selbst wenn dessen Privatleben gar nicht so beispielhaft ist.

Aber jeder, der einem anderen nachfolgt, muss sich doch fragen, wohin das letztlich führt! Ob das Vorbild sympathisch ist und manche positiven Eigenschaften besitzt, ist letztlich zweitrangig. Vielmehr geht es um die Frage: Welchen Weg geht dieser Mensch? Verdient sein Lebensziel, auch mein Ziel zu werden? Wenn er ehrlich wäre, müsste er mir dann vielleicht auch sagen: „Nachfolgen zwecklos!“, weil er selbst kein Ziel hat?

Jesus Christus sagte einmal zu dem Zöllner Levi: „Folge mir nach!“ Dieser Mann verließ dann alles, um dieser Auf­forderung zu folgen - und bereute es nie.

Inmitten all der Wege, die die Menschen gehen oder empfehlen, lädt der Herr Jesus Christus ein, Ihm zu folgen. Er garantiert uns bleibendes Glück. Dafür hat Er sogar sein Leben gelassen! Der Schritt in seine Nachfolge bedeutet nur Gewinn für uns. Auch wenn Er uns keinen bequemen Weg verspricht, möchte Er in all den Schwierigkeiten des Lebens an unserer Seite sein, bis wir am Ziel sind - in der Herrlichkeit Gottes.