Fr Freitag
23.
Feb Februar
Vom Himmel fiel ein großer Stern, brennend wie eine Fackel, und er fiel auf den dritten Teil der Ströme und auf die Wasserquellen. ... Und viele der Menschen starben von den Wassern, weil sie bitter gemacht waren.
Offenbarung 8,10.11

Tödliches Trinkwasser

Das Gemälde schockiert: Man sieht einen Straßenbrunnen, eine Wasserpumpe für Trinkwasser, davor Kinder und Erwachsene, die das herausströmende Wasser trinken oder in Krüge und Eimer abfüllen … und am Pumpenschwengel steht ein Skelett, ein Bild des Todes.

Genau das ist im Jahr 1854 grausame Wirklichkeit, als in London die Cholera durch verseuchtes, tödliches Trinkwasser Einzug hält. Im Wasser enthaltene Erreger führen zu Übelkeit, Durchfall und massivem Flüssigkeitsverlust - und in vielen Fällen zum Tod. Als die Krankheit 1892 Hamburg erreicht, erkranken dort 17.000 Menschen, von denen mehr als die Hälfte sterben. Selbst heute, im Jahr 2024, ist die Versorgung mit sauberem Trinkwasser nicht immer und überall vorhanden. Man denke nur daran, als die Hochwasserkatastrophe vom Juli 2021 viele Gebiete in Deutschland überflutete und auch Wasserleitungen zerstörte.

Wasser, das doch eigentlich Erfrischung und Leben verspricht, kann den Tod bringen. Das gilt im übertragenen Sinn ebenso für ungesunde Einflüsse in den Medien, die Leben und den richtigen Kick versprechen, aber am Ende den (geistlichen) Tod bringen. Jesus Christus dagegen spricht von „lebendigem Wasser“, das in jedem, der es trinkt, „eine Quelle Wassers wird, das ins ewige Leben quillt“ (Johannes 4,14). Was für ein Gegensatz!

Was Jesus uns durch seine Worte, sein Leben und seinen Tod anbietet - und das ist in der Bibel dokumentiert -, ist gesundes, heilendes und erfrischendes Wasser, das das Leben und das Miteinander der Menschen gesunden lässt. Dieses Wasser steht auch heute noch jedem zur Verfügung. Doch nur der, der es trinkt, erfährt seine lebensverändernde Wirkung.