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Jun Juni
Ich schäme mich des Evangeliums nicht, denn es ist Gottes Kraft zum Heil jedem Glaubenden.
Römer 1,16

Als auf der Insel Borneo ein ehemaliger Häuptling der Dayak getauft wurde, legte er ein ausführliches Zeugnis von seinem Glauben ab:

Bevor ich das Evangelium kennenlernte, als ich noch ein Heide war, wurde ich bei Tag und Nacht von Furcht und Angst gequält. Ich fürchtete mich vor jedem Baum und jedem Stein, denn ich dachte, es könnte ein böser Geist darin stecken. Überall witterte ich Verhexung und Verzauberung und hatte keine frohe Stunde.

Jetzt aber glaube ich an den allmächtigen Gott, der Himmel und Erde gemacht hat, als meinen Vater. Früher stand ich den bösen Mächten ohne Gott gegenüber; jetzt aber fühle ich mich sicher in seiner allmächtigen Hand und fürchte mich vor keiner bösen Macht mehr.

Wenn ich auf mich selbst schaue, bin ich gar nicht würdig, diesem Gott zu dienen und sein Kind zu heißen, denn ich kenne meine Sünde und Schuld.

Darum glaube ich an Jesus Christus, den Sohn Gottes. Er ist vom Himmel gekommen und für mich gestorben. Durch Ihn sind meine Sünden vergeben, und ich darf ein Kind Gottes heißen. Und weil Er wieder auferstanden ist, werde auch ich einmal wieder zum Leben auferstehen.

Ich selbst bin viel zu schwach, um Jesus als sein Jünger nachfolgen zu können, auch wenn ich mich noch so sehr anstrenge. Deshalb glaube ich an den Heiligen Geist. Er gibt mir die Kraft, ein neues Leben zu führen und Jesus zu folgen.

Ich weiß: Als getaufter Christ werde ich neue Verfolgungen erleiden müssen - wie bisher schon, seit ich mich zu Christus bekenne. Mein Glaube wird auf die Probe gestellt werden, aber ich vertraue auf die Hilfe von oben.