Fr Freitag
2.
Dez Dezember
Jesus aber sprach zu ihr: Deine Sünden sind vergeben.
Lukas 7,48

Vergebung der Sünden

Jesus Christus ist beim Pharisäer Simon zum Essen eingeladen. Da kommt eine stadtbekannte Sünderin zu Ihm. Als sie sich dem Heiland weinend nähert, bemerkt sie nicht die verächtlichen Blicke der selbstgerechten anderen Gäste. Sie hat nur einen Wunsch: dass sie von ihrer Schuld befreit wird!

Ihre Tränen zeigen, dass sie ihre Sünden bereut und verurteilt. Gleichzeitig klammert sie sich an Jesus Christus, der gekommen ist, „zu suchen und zu erretten, was verloren ist“ (Kap. 19,10). Was ihre Schuld angeht, so vertraut sie sich Ihm an, weil sie weiß, dass Er gnädig ist. Ergriffen von seiner Retterliebe benetzt sie seine Füße mit Tränen und trocknet sie mit ihren Haaren ab. Dann küsst sie seine Füße und salbt sie mit Öl.

Der Herr Jesus sieht, dass ihre Buße echt ist. Darum erklärt Er ihr: „Deine Sünden sind vergeben … Dein Glaube hat dich gerettet; geh hin in Frieden“ (V. 50). Seine Worte befreien das Gewissen dieser Frau von der erdrückenden Schuld und füllen ihr Herz mit einem tiefen Frieden.

Noch immer gilt die Einladung des Heilands: „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ (Johannes 6,37). Wie diese sündige Frau kann jeder zu Ihm kommen. Keiner ist zu schlecht, keiner ist zu schuldig! Jesus Christus nimmt jeden an, der zu Ihm umkehrt und Ihm seine Sünden aufrichtig bekennt. Er versichert ihm: „Deine Sünden sind vergeben.“