Do Donnerstag
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Aug August
Das war das wahrhaftige Licht, das, in die Welt kommend, jeden Menschen erleuchtet.
Johannes 1,9

Ohne Licht kein Leben! - Mit den Begriffen Licht und Finsternis kann jeder schon aus eigener Erfahrung etwas anfangen. Und wir wissen, dass man dabei an mehr denken muss, nämlich an Wirklichkeiten, die hinter diesen bildlichen Ausdrücken liegen. Genau solch ein „Denkprozess“ erwartet den Leser des Johannes-Evangeliums.

In unserem heutigen Bibelvers ist die Rede von Dem, der endlich Licht in die verworrene Weltgeschichte bringt, ja mehr als das: der selbst das Licht ist. Verständlich, dass die Leute von damals höchst erwartungsvoll waren, wer diese Persönlichkeit wohl wäre. Und sie stand mitten unter ihnen!

In den ersten Versen seines Evangeliums hatte Johannes schon einiges über Ihn, den Sohn Gottes, mitgeteilt: Er ist selbst Gott und war von Ewigkeit her bei dem Vater; und die ganze Welt ist durch Ihn geschaffen (V. 1-3).

Durch Jesu Kommen in die Welt vor 2000 Jahren und durch sein vollkommenes Leben auf der Erde wird jeder Mensch ins Licht gestellt. Denn in Ihm erkennen wir, wer Gott ist und wer der Mensch ist und wie er leben soll. Die entscheidende Frage lautet nun: Was machen wir mit diesem Licht? Erkennen wir an, was es uns zeigt, oder verschließen wir die Augen davor?

Ich kenne viele, die Jesus und sein Licht in ihr Leben eingelassen haben. Das hat dazu geführt, dass sie gelernt haben, die eigene Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft ganz anders zu beurteilen, und dass sie ein völlig neues Leben begonnen haben.

„So viele ihn aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“ Johannes 1,12