Do Donnerstag
24.
Sep September
Wenn wir, da wir Feinde waren, mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, so werden wir viel mehr, da wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet werden.
Römer 5,10
Wir bitten an Christi statt: Lasst euch versöhnen mit Gott!
2. Korinther 5,20

Jeder Mensch ist von Natur aus ein Sünder. Sein Denken und Handeln entspricht nicht Gottes Maßstab. Die Bibel spricht in diesem Zusammenhang davon, dass der Mensch dem Leben Gottes entfremdet ist.

Erinnern wir uns daran, wie alles angefangen hat: Als Adam und Eva von der verbotenen Frucht gegessen und damit das Gebot Gottes übertreten hatten, versteckten sie sich vor Ihm, weil ihr Gewissen sie verurteilte. Schon bald zeigte sich die Feindschaft der ganzen Menschheit: Großtun gegenüber Gott und alles daransetzen, ohne Ihn auszukommen.

Aber Gott war nie der Feind des Menschen. Er hat ja die Welt so geliebt, dass Er seinen eingeborenen Sohn gab! Daher musste Gott nie mit Menschen versöhnt werden. Doch der Mensch muss mit Gott versöhnt werden. Seine Beziehung zu Gott, die durch die Sünde gestört war, musste wieder in Ordnung gebracht werden. Das ist die Bedeutung des biblischen Begriffs Versöhnung.

Für alle, die den Tod Christi glaubend für sich in Anspruch nehmen, ist diese Versöhnung eine vollendete Tatsache. Der auferstandene Herr ist für sie die Garantie ihrer Errettung. Allen anderen gilt noch die Botschaft Christi: „Lasst euch versöhnen mit Gott!“ Wer es versäumt, ist für ewig verloren.

Einmal werden alle Dinge auf der Erde und im Himmel mit Gott versöhnt sein. Sie werden dann in ungetrübter, gesegneter Beziehung zu Ihm stehen. Das gilt aber keineswegs für alle Menschen. Sie sind vernunftbegabte, verantwortliche Wesen. Deshalb müssen sie jetzt, in der Zeit der Gnade, den Schritt des Glaubens und der Umkehr zu Gott bewusst tun.