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Ihr, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die und die Stadt gehen und dort ein Jahr zubringen und Handel treiben und Gewinn machen (die ihr nicht wisst, was der morgige Tag bringen wird; denn was ist euer Leben? Ein Dampf ist es ja, der für eine kurze Zeit sichtbar ist und dann verschwindet); statt dass ihr sagt: Wenn der Herr will und wir leben, so werden wir auch dieses oder jenes tun.
Jakobus 4,13-15

Vor einiger Zeit erregte der Fall einer 23-jährigen Studentin großes Aufsehen. Sie hatte sich auf einer Reise durch Westafrika mit dem sogenannten Lassa-Fieber infiziert. Schon während der letzten Tage ihrer Reise hatte sie sich nicht mehr wohlgefühlt und war daher früher als geplant wieder nach Deutschland zurückgeflogen. Auch eine mehrtägige, intensive Behandlung konnte ihr nicht mehr helfen. Sie starb bald darauf an einer neuen und zugleich sehr aggressiven Variante des Lassa-Virus.

Man kann sich gut vorstellen, mit welcher Aufregung und Vorfreude diese junge Frau nach Westafrika aufgebrochen war, um Forschungen für ihr Studium zu betreiben und danach Urlaub zu machen. Sie wird wohl keinen einzigen Gedanken daran „verschwendet“ haben, dass dies ihre letzte Reise sein könnte.

Aber es muss nicht immer ein so spektakuläres Ereignis sein; auch ein „gewöhnlicher“ Autounfall, der für die Presse nichts hergibt, genügt ja, um uns daran zu erinnern, dass wir unsere Geschicke nicht selbst in der Hand haben.

Wir wissen nicht, ob die Studentin Jesus Christus als ihren Herrn kannte. Jeder aber, der Ihn als seinen Retter angenommen hat, darf sich in Leben und Tod bei Ihm geborgen wissen. Auch ein gläubiger Christ hat nicht die Zusage, dass sein Leben immer „rosig“ ist. Auch für ihn gibt es Schwierigkeiten, Unfälle und Krankheiten. Aber er kennt seinen Retter und darf Ihm und seiner Liebe vertrauen, denn Jesus Christus hat sich selbst aus Liebe am Kreuz von Golgatha für ihn hingegeben.