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		<title>Die gute Saat 2026</title>
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							<copyright>© 2026 Christliche Schriftenverbreitung</copyright>
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					<description>Der Gute Saat Kalender von CSV - Täglich ein Bibelvers mit erklärendem Begleittext</description>
				
					
		<item>		<title>Dienstag, 11. August 2026</title>
					<link>https://www.gute-saat.de/2026-08-11</link>
				<pubDate>Tue, 11 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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					<description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Und Schaphan, der Schreiber, berichtete dem König Josia und sprach: Der Priester Hilkija hat mir ein Buch gegeben. Und Schaphan las darin vor dem König. Und es geschah, als der König die Worte des Gesetzes hörte, da zerriss er seine Kleider.&lt;/b&gt; (2. Chronika 34,18.19)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wer beurteilt wen?&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bei Aufräumarbeiten im Tempel von Jerusalem findet der Priester Hilkija ein Buch – offensichtlich die Thora, die fünf Bücher Mose. Ein lange verschollener Schatz! Er übergibt die Schriftrolle dem Schreiber Schaphan, der sie König Josia zeigt und daraus vorliest.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie schätzt Josia dieses alte Dokument ein? Kein Wort davon, dass er fragt: „Woher soll ich denn wissen, dass dies wirklich das Wort Gottes ist?“ Nein, er zittert vor den Worten und zerreißt seine Kleider (eine damals übliche Geste, um tiefe Erschütterung und Betroffenheit auszudrücken). Josia zweifelt keinen Moment an der Echtheit und Autorität der Worte, die ihm vorgelesen werden.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eines sollte auch uns klar sein: Wenn wir meinen, über die Bibel zu Gericht sitzen zu können, erkennen wir sie nicht als das Wort Gottes an. Ist sie aber das Wort Gottes – dann ist sie es, die uns beurteilt, uns einen Spiegel vorhält und uns erkennen lässt, wer wir wirklich sind. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gerade das ist der Grund, warum viele Menschen die Bibel nicht mögen. Sie ertragen es nicht, durchleuchtet und beurteilt zu werden. Stattdessen untersuchen sie ihrerseits dieses Buch, sezieren den Text, kritisieren und verwerfen Aussagen, die ihnen anstößig erscheinen. Bei anderen Werken würde man das kaum tun. Goethe oder Shakespeare zu kritisieren und dort Fehler und Unstimmigkeiten zu suchen, würde einen Skandal auslösen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;König Josia hingegen reagiert positiv anders: Er hört das Wort Gottes, stellt sich nicht darüber, sondern erkennt an, dass Gott selbst zu ihm spricht. Vorbildlich!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href="https://www.gute-saat.de/"&gt;www.gute-saat.de&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
							<language>de</language>
								</item><item>		<title>Montag, 10. August 2026</title>
					<link>https://www.gute-saat.de/2026-08-10</link>
				<pubDate>Mon, 10 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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					<description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Gott errettete uns, nicht aus Werken, die, in Gerechtigkeit vollbracht, wir getan hatten, sondern nach seiner Barmherzigkeit.&lt;/b&gt; (Titus 3,5)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Colbert&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jean-Baptiste Colbert (1619–1683) war ein bedeutender und erfolgreicher französischer Staatsmann, der maßgeblich zum Aufstieg Frankreichs unter Ludwig XIV. beitrug. Dennoch wurde er im Laufe der Zeit Opfer von Rivalitäten und Neid, und verlor gegen Ende seiner Amtszeit erheblich an Einfluss beim König.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als er dem Tod nahe war, teilte man ihm mit, dass der König dennoch weitere seiner Neuerungen umgesetzt habe. Mit Bitterkeit soll er daraufhin in Bezug auf den König geantwortet haben: „Wenn ich für Gott so viel getan hätte wie für ihn, wäre ich zehnfach gerettet!“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wie viele andere glaubte auch Colbert, dass gute Taten in direk­tem Zusammenhang mit der Gewissheit der Errettung stünden. Auch Jesus wurde einmal gefragt: „Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken?“ Seine Antwort lautete: „Dies ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den &lt;i&gt;er&lt;/i&gt; gesandt hat“ (Johannes 6,28.29).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das Einzige, was Gott vom Menschen erwartet, ist, sich als Sünder zu erkennen, seine Schuld einzugestehen und an Jesus zu glauben – an das vollkommene Werk, das Er am Kreuz vollbracht hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Colberts Worte spiegeln auch sein Bedauern wider: Er hatte sein Leben einem Menschen gewidmet, anstatt sich mit dem zu beschäftigen, was Gott betrifft und ewig Bestand hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warten wir nicht bis zum Ende unseres Lebens, um im Glauben auf das Kreuz Jesu zu blicken und mit Gott versöhnt zu werden. Setzen wir die richtigen Prioritäten von Anfang an!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href="https://www.gute-saat.de/"&gt;www.gute-saat.de&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
							<language>de</language>
								</item><item>		<title>Sonntag, 9. August 2026</title>
					<link>https://www.gute-saat.de/2026-08-09</link>
				<pubDate>Sun, 09 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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					<description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Und sogleich, noch während Jesus redet, kommt Judas, einer der Zwölf, herzu, und mit ihm eine Volksmenge mit Schwertern und Stöcken, ausgesandt von den Hohenpriestern und den Schriftgelehrten und den Ältesten. Der ihn aber überlieferte, hatte ihnen ein Zeichen gegeben und gesagt: Wen irgend ich küssen werde, der ist es; ihn greift, und führt ihn sicher fort. Und als er kam, trat er sogleich zu ihm und spricht: Rabbi!, und küsste ihn sehr.&lt;/b&gt; (Markus 14,43-45)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Gedanken zum Markus-Evangelium&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gerade hat Jesus seine Jünger aufgefordert, aus Gethsemane aufzubrechen, weil Judas schon im Begriff steht, Ihn an die Feinde zu überliefern. Noch während Er spricht, trifft Judas mit einer bewaffneten Volksmenge ein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wer steckt hinter dieser Menge? Die Hohenpriester, Schriftgelehrten und Ältesten – also die geistlichen Führer Israels. Eigentlich sollte man von ihnen eine Rechtsprechung im Sinne Gottes erwarten, doch stattdessen sind sie entschlossen, einen vermeintlich gefährlichen „Übeltäter“ festzunehmen. Deshalb auch die Schwerter und Stöcke. Oder befürchten sie etwa, die Jünger könnten Widerstand leisten?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Festnahme ist bis ins Detail geplant, denn diesmal soll nichts schiefgehen. Da es bereits dunkel ist, will Judas vorausgehen und durch einen Kuss zeigen, wer ergriffen werden soll. Beachten wir, wie er hier beschrieben wird. Zunächst heißt es: „einer der Zwölf“, was seine vertraute Beziehung zum Herrn betont. Doch unmittelbar danach wird nicht sein Name genannt, sondern die schreckliche Tat, die ihn kennzeichnet: „der ihn aber überlieferte“.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Was für eine Heuchelei: Judas benutzt das Zeichen der Liebe, um den Sohn Gottes zu verraten. So zärtlich diese Geste wirkt, so verhärtet ist sein Herz. „Überreichlich sind des Hassers Küsse“, sagt der weise Salomo (Sprüche 27,6). Wie tief den Herrn dieser Verrat getroffen hat, beschreibt Psalm 55,13-15 auf eindrück­liche Weise.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href="https://www.gute-saat.de/"&gt;www.gute-saat.de&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
							<language>de</language>
								</item><item>		<title>Samstag, 8. August 2026</title>
					<link>https://www.gute-saat.de/2026-08-08</link>
				<pubDate>Sat, 08 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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					<description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Bewahre mich, Gott, denn ich suche Zuflucht bei dir!&lt;/b&gt; (Psalm 16,1)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Geborgen in Gott&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die ersten Feriengäste kamen um das Jahr 1830 nach Borkum. Bereits 1846 zählte man rund 300 Gäste pro Jahr – eine beachtliche Zahl angesichts der schwierigen Verkehrsanbindung: Nur alle 14 Tage legte ein Segelfährschiff Richtung Emden ab.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Um 1850 wurden erstmals Raddampfer im In­sel­verkehr eingesetzt. Aufgrund ihres Tiefgangs mussten sie bei Windstille am Südstrand ankern. Dort stiegen die Gäste zuerst in kleine Boote und später in Pferdefuhrwerke um. Dabei landete so mancher unfreiwillig im Wasser. Eine Zeitung beschrieb 1883 die Anreise nach Borkum als „gefahrvoll und schrecklich“. Vielleicht etwas übertrieben, doch bequem war sie sicher nicht. Erst 1888 wurde die heutige Landungsbrücke fertiggestellt und die Gäste konnten direkt von der Fähre in die Kleinbahn umsteigen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Dichter des heutigen Psalmwortes weiß sich auf seinem Lebensweg von Engeln – und damit von Gott selbst&amp;nbsp;– bewahrt. Das schließt nicht alle Gefahren aus, denn ein Leben mit Gott ist kein Freifahrt­schein gegen jedes Risiko. Aber Gott ist auf allen Wegen bei ihm! Und das verändert alles. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Woher nimmt der Psalmendichter seine Zu­ver­sicht? Weil Gott seine Zuflucht ist – ein Ort tiefer Geborgenheit! Gott ist für ihn kein Notstopfen, sondern eine lebendige Person, die er immer wieder erlebt hat. Gott ist sein Zuhause, sein sicherer Halt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine solch vertraute Beziehung zu Gott wünsche ich jedem Leser und jeder Leserin von Herzen!&lt;/p&gt;&lt;blockquote&gt;&lt;i&gt;„Sei mir ein Fels der Zuflucht, &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;ein befestigtes Haus, &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;um mich zu retten!“&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;(Psalm 31,3)&lt;i&gt;. &lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href="https://www.gute-saat.de/"&gt;www.gute-saat.de&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
							<language>de</language>
								</item><item>		<title>Freitag, 7. August 2026</title>
					<link>https://www.gute-saat.de/2026-08-07</link>
				<pubDate>Fri, 07 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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					<description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Jesus spricht: Ich und der Vater sind eins. Da hoben die Juden wieder Steine auf, um ihn zu steinigen. Jesus antwortete ihnen: Viele gute Werke habe ich euch von meinem Vater gezeigt; für welches Werk unter diesen steinigt ihr mich? Die Juden antworteten ihm: Wegen eines guten Werkes steinigen wir dich nicht, sondern wegen Lästerung und weil du, der du ein Mensch bist, dich selbst zu Gott machst.&lt;/b&gt; (Johannes 10,30-33)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Jesus Christus kennenlernen – Geduld mit Gegnern&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jesus führte immer wieder lange Gespräche mit den religiösen Juden. Besonders der Apostel Johannes hat viele dieser Diskurse notiert, die meist aus Angriffen der religiösen Führer auf den Sohn Gottes entstanden. Mit großer Geduld erklärte Jesus seine Mission, seine Botschaft, und sprach nicht zuletzt auch über sich selbst. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Etliche seiner Zuhörer lassen sich überzeugen, doch die religiösen Führer sind in den Überlieferungen ihres Volkes und ihren eigenen Vorstellungen über den Messias gefangen. Und sie sind nicht bereit, ihre Sichtweise zu überdenken. Dass der Zimmermann aus Nazareth der Sohn Gottes sein soll, wollen sie nicht begreifen. Im Gegenteil&amp;nbsp;– es versetzt sie in bitteren Zorn, dass Jesus diesen Anspruch erhebt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Immer wieder verweist Jesus auf die Schriften des Alten Testaments, mit denen sie vertraut sind. Es ist bewegend zu sehen, wie geduldig Jesus um seine Zuhörer wirbt. Er ist doch gekommen, um alle Menschen zu retten – und es ist Ihm nicht gleichgültig, wenn sie Ihn ablehnen und ins Verderben laufen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch mit der Zeit verschließen sich seine Zuhörer immer mehr. Aus Ablehnung wird blinder Hass. Schließlich kommt der Zeitpunkt, wo Jesus sich von den jüdischen Führern abwendet und nicht mehr mit ihnen spricht, weil ihr Herz völlig verhärtet ist. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;So ist es bis heute: Wer sich dauerhaft dem Werben Gottes verschließt, den überlässt Er irgend­wann seinem eigenen Schicksal.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href="https://www.gute-saat.de/"&gt;www.gute-saat.de&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
							<language>de</language>
								</item><item>		<title>Donnerstag, 6. August 2026</title>
					<link>https://www.gute-saat.de/2026-08-06</link>
				<pubDate>Thu, 06 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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					<description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Verstehst du dich auf die Wundertaten des an Wissen Vollkommenen?&lt;/b&gt; (Hiob 37,16)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der vorhergesagte Schmetterling&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Auf der afrikanischen Insel Madagaskar wächst der Stern von Madagaskar, eine wunderschöne Orchideenart. Besonders auffällig ist sein fast 30&amp;nbsp;cm langer Blütensporn, an dessen Ende der süße Nektar sitzt – ein raffinierter Lockstoff für Tiere, die die Pflanze bestäuben sollen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als der britische Naturforscher Charles Darwin (1809-1882) im Jahr 1862 ein Exemplar der Pflanze sah, war er sofort fasziniert. Nicht nur von ihrer Schönheit, sondern vor allem von dem un­ge­wöhnlich langen, peitschenförmigen Nekta­rium. Begeistert schrieb er einem Freund: „Gütiger Himmel, welches Insekt soll daran saugen?“ Er vermutete die Existenz eines Falters mit einem entsprechend langen Saugrüssel und ging sogar so weit zu behaupten, dass das Überleben dieser Orchideenart von genau diesem Schmetterling abhinge.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Wissenschaft war zunächst skeptisch. Doch 1903 wurde das vermutete Insekt tatsächlich entdeckt. Es erhielt den Namen &lt;i&gt;Xanthopan morganii praedicta&lt;/i&gt; – der „vorhergesagte Schmetterling“. Hätte dieser einen kürzeren Rüssel, würde er woanders seinen Hunger stillen – und die Pflanze würde mangels Bestäubung aussterben. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Doch was war zuerst da? Wuchs der Blüten­sporn immer länger – und der Rüssel des Schmetterlings passte sich an? Oder entwickelte sich der Rüssel zuerst – und die Pflanze folgte? Oder sind vielleicht beide von Anfang an perfekt füreinander geschaffen worden? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Darwin sprach von einer evolutionären Liebes­geschichte zwi­schen Pflanze und Tier, die Bibel dagegen spricht von den „Wun­der­taten des an Wissen Vollkommenen“. Hier passt alles wie ein Schlüssel zum Schloss. Und das musste von Beginn an so sein, sonst gäbe es heute weder diese Orchidee noch den Rüssel-aus­rollenden Schmetterling.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href="https://www.gute-saat.de/"&gt;www.gute-saat.de&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
							<language>de</language>
								</item><item>		<title>Mittwoch, 5. August 2026</title>
					<link>https://www.gute-saat.de/2026-08-05</link>
				<pubDate>Wed, 05 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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					<description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Es ist den Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.&lt;/b&gt; (Hebräer 9,27)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Wir wollen Sicherheit&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Viele Menschen haben ein ausgesprochenes Sicherheitsbedürfnis. Besonders die Deutschen sind richtig gut darin, sich abzusichern, auch gegen kuriose Vorfälle. So zahlt zum Beispiel eine Versicherung, wenn man länger als 30 Minuten im Fahrstuhl stecken geblieben ist, eine andere, wenn man als Mann im Kreißsaal kollabiert, und wieder eine andere, wenn man im Standesamt ein unerwartetes „Nein“ zu hören bekommt. Für reisende Vieltelefonierer gibt es sogar eine Versicherung gegen Funklöcher, die allerdings erst dann zahlt, wenn man mindestens 48 Stunden am Stück nicht erreichbar war. Daneben existieren natürlich auch sinnvollere Versicherungen wie eine Haftpflichtversicherung. Aber wer macht sich schon Gedanken, wie man vor einem göttlichen Gericht geschützt wird? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Manche betrachten die Kirchensteuer wie eine Art Versicherungsprämie. Wenn die Sache mit Gott und seinem Gericht doch wahr sein sollte, könnte das vielleicht helfen. Oder bringen gute Werke weiter? Oder eine gelungene Konfirmation? Fromme Lieder bei der Beerdigung? &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bedenken wir: Gottes Gericht ist keine Eventualität, sondern absolute Gewissheit: „Es ist den Menschen gesetzt, einmal zu sterben, danach aber das Gericht.“ Sich davor zu schützen, ist jedoch ganz einfach. Man darf zu Gott, dem Richter, fliehen und Ihn im Namen des Herrn Jesus um Gnade anrufen. Wer das ehrlich und aufrichtig tut, der wird nicht gerichtet werden. „Wer an den Sohn glaubt, wird nicht gerichtet“ (Johannes 3,18). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href="https://www.gute-saat.de/"&gt;www.gute-saat.de&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
							<language>de</language>
								</item><item>		<title>Dienstag, 4. August 2026</title>
					<link>https://www.gute-saat.de/2026-08-04</link>
				<pubDate>Tue, 04 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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					<description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ich sende dich zu den Nationen, um ihre Augen aufzutun, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und von der Gewalt des Satans zu Gott, damit sie Vergebung der Sünden empfangen und ein Erbe unter denen, die durch den Glauben an mich geheiligt sind.&lt;/b&gt; (Apostelgeschichte 26,17.18)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Der Weg zu Gott&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Apostel Paulus ist in Cäsarea inhaftiert, dem Stützpunkt des römischen Statthalters Festus (vgl.&amp;nbsp;Apostelgeschichte 25,13–26,29). Festus ist erst kürzlich Statthalter geworden und erhält nun einen Antritts­besuch von König Agrippa II. Dabei bekommt Paulus die Gelegenheit, sich vor dem König zu verantworten. Festus, der nicht recht weiß, was er von diesem seltsamen Gefangenen halten soll, erhofft sich dadurch einigen Aufschluss.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Paulus nutzt diesen Auftritt, um die gute Botschaft von Jesus Christus weiterzugeben. Das, was er vor den vornehmen Zuhörern verkündigt, ist auch heute noch absolut aktuell. Denn Paulus nennt darin eine Reihe von Punkten, die für jeden Menschen zu jeder Zeit entscheidend sind, damit er errettet wird: Zuerst will Gott dem Menschen „die Augen auftun“ darüber, dass er ein Sünder ist. Ohne Gottes Eingreifen sieht sich niemand als Sünder an, selbst dann nicht, wenn er sich sogar vor Menschen etwas hat zuschulden kommen lassen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Danach folgt der zweite Schritt: Der Mensch muss „sich bekehren“, das heißt, er muss Gottes Urteil über sich anerkennen und eine klare Kehrt­wendung vollziehen: von der moralischen Finster­nis und von den Verstrickungen des Teufels hin zu Gott und zu seinem Licht. Wer das tut, empfängt die „Vergebung der Sünden“, wenn er an den Herrn Jesus Christus glaubt. Und das Herrlichste: Als Kind Gottes besitzt er dann auch ein „Erbe“ – er hat Anteil an dem reichen Segen, den Gott im Himmel für die Glaubenden vorbereitet hat. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href="https://www.gute-saat.de/"&gt;www.gute-saat.de&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
							<language>de</language>
								</item><item>		<title>Montag, 3. August 2026</title>
					<link>https://www.gute-saat.de/2026-08-03</link>
				<pubDate>Mon, 03 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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					<description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Ist mein Wort nicht so – wie Feuer, spricht der HERR, und wie ein Hammer, der Felsen zerschmettert?&lt;/b&gt; (Jeremia 23,29)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Dieses Buch hat mein Leben verändert!&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Victor, der in einem Entwicklungsland lebt, erzählt, wie ein Buch sein Leben verändert hat:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Früher lebte ich sehr unmoralisch. Aber dann passierte etwas Entscheidendes, und ich bin froh, dass ich heute davon erzählen kann. Ich hatte ein schweres Alkoholproblem. Sobald ich Geld in die Finger bekam, kaufte ich mir davon alkoholische Getränke und betrank mich. Eines Tages eröffnete mir meine Frau, dass sie jetzt an Jesus glaubte. Ich wurde wütend und schlug sie. Meinen Kindern drohte ich, sie zu verlassen, wenn sie von Jesus sprächen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Etwas später erbte ich von einem Verwandten einige Kleinigkeiten und Gebrauchsgegenstände, die ich in einen Beutel steckte, um sie zu verkaufen. Das war für mich wieder eine Gelegenheit, an Geld zu kommen und mich zu betrinken. Unterwegs wurde mir jedoch fast alles gestohlen. Mir blieben nur ein Kochtopf und ein schwarzes Buch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dieses Buch war eine Bibel. Das erste, was ich las, waren die Worte Jesu: ‚Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht‘ (Johannes&amp;nbsp;12,24). Alle Bauern in meinem Land können diese Sprache von Saat und Ernte verstehen. So auch ich. Und bald begriff ich, dass Jesus hier von seinem Tod spricht, und dass ich Teil dieser Ernte sein könnte, von der in dem Buch die Rede ist. Ich bekannte Gott meine Sünden und nahm Jesus Christus als meinen Retter an. Jeglicher Alkohol war für mich nun tabu. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Dann beeilte ich mich, zu meiner Familie zu kommen und meine Frau und meine Kinder um Ver­gebung zu bitten. Sie weinten vor Freude. Mein Schwie­ger­vater war derart überrascht von dem, was Jesus Christus in mir gewirkt hatte, dass er selbst anfing, die Bibel zu lesen, und sich ebenfalls zu Jesus Christus bekehrte. Heute gibt es in meinem Dorf viele Gläubige, zu denen auch mein blinder Vater gehört.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href="https://www.gute-saat.de/"&gt;www.gute-saat.de&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
							<language>de</language>
								</item><item>		<title>Sonntag, 2. August 2026</title>
					<link>https://www.gute-saat.de/2026-08-02</link>
				<pubDate>Sun, 02 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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					<description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Und Jesus kommt und findet sie schlafend; und er spricht zu Petrus: Simon, schläfst du? Vermochtest du nicht eine Stunde zu wachen? Wacht und betet, damit ihr nicht in Versuchung kommt; der Geist zwar ist willig, das Fleisch aber schwach. Und er ging wieder hin, betete und sprach dasselbe Wort. Und als er wiederkam, fand er sie schlafend, denn ihre Augen waren beschwert; und sie wussten nicht, was sie ihm antworten sollten. Und er kommt zum dritten Mal und spricht zu ihnen: So schlaft denn weiter und ruht euch aus. Es ist genug; die Stunde ist gekommen: Siehe, der Sohn des Menschen wird in die Hände der Sünder überliefert. Steht auf, lasst uns gehen; siehe, der mich überliefert, ist nahegekommen.&lt;/b&gt; (Markus 14,37-42)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Gedanken zum Markus-Evangelium&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Eine ergreifende Szene: Jesus fleht dreimal zu seinem Vater und wiederholt dabei dasselbe Gebet. So tief ist seine Bestürzung angesichts der bevorstehenden Leiden. Den drei Jüngern, die Ihn ein Stück des Weges begleitet haben, hat Er gesagt: „Bleibt hier und wacht“ (V. 34). Doch jedes Mal, wenn der Herr von seinem Gebet zurückkehrt, findet Er sie schlafend.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Erschreckend, wie wenig die Worte des Herrn die Jünger zu berühren scheinen. Sie hatten doch gesehen, wie Er anfing, „sehr bestürzt und beängstigt zu werden“! Warum zeigen sie so wenig Interesse und Mitgefühl? Hier erfüllt sich das prophetische Wort des Psalmendichters: „Ich habe auf Mitleid gewartet, aber da war keins, und auf Tröster, und ich habe keine gefunden“ (Psalm 69,21). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Gleichen wir nicht oft den Jüngern? Wenn es um unsere eigenen Wünsche oder Sorgen geht, finden wir kaum Ruhe. Doch wenn es um den Herrn der Herrlichkeit und seine Leiden geht, fehlt uns häufig die innere Anteilnahme. Das darf nicht so bleiben! Allein der Gedanke, dass der Sohn des Menschen – dessen heiligen Hände so vielen zum Segen waren – in die Hände von Sündern überliefert wurde, sollte uns tief berühren. Wie groß ist seine Liebe, dass Er diesen Weg freiwillig ging!&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href="https://www.gute-saat.de/"&gt;www.gute-saat.de&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
							<language>de</language>
								</item><item>		<title>Samstag, 1. August 2026</title>
					<link>https://www.gute-saat.de/2026-08-01</link>
				<pubDate>Sat, 01 Aug 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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					<description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Denn was wird es einem Menschen nützen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber seine Seele einbüßt?&lt;/b&gt; (Matthäus 16,26)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Die Pokal-Gravur und der Bibelvers&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Fußball-Welt schaute im Sommer 2024 gebannt nach Berlin, wo der neue Fußball-Europameister gekürt wurde. Spanien feierte seinen vierten Titelgewinn. Während die Spieler im Stadion mit ihren Fans jubelten, wurde im Hintergrund der Pokal schnell graviert – und zwar direkt vor der Stadionkapelle im historischen Berliner Olympiastadion. Während der Graveur mit Fingerspitzengefühl seiner Aufgabe nachging, konnten die Zuschauer im Fernsehen einen Bibelvers an der Wand der Kapelle sehen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In dieser Kapelle, in der vor DFB-Pokal-Finalen regelmäßig eine Andacht stattfindet, steht der obige Text aus Matthäus&amp;nbsp;16,26. Ein solcher Bibelvers wirkt in der Stunde des größten Triumphs einer Mannschaft schon besonders eindrucksvoll. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Den Spaniern war im Moment des Sieges vermutlich alles andere egal; sie wollten einfach ihren Erfolg genießen. Die tief enttäuschten Engländer hatten sicherlich andere Sorgen. Auch wenn in beiden Teams gläubige Spieler vertreten sind – wer den Pokal nicht gewinnen wollte, wäre fehl am Platz gewesen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt; Dieser Bibeltext zur besten Sendezeit regt zum Nachdenken an. Denn selbst bei den größten Erfolgen, sei es im Sport oder im persönlichen Leben, gibt es immer auch eine andere Per­spektive. Jesus erinnert an die unsterbliche Seele des Menschen, die durch Schuld und Sünde belastet ist. Alle Reichtümer und Erfolge dieser Erde können sie nicht retten – das kann nur Jesus Christus, der am Kreuz für fremde Schuld gestorben ist. Wer an Ihn glaubt, hat zwar nicht die Welt gewonnen, dafür aber seine Seele – und das ist das Wichtigste.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;In Deutschland verfolgten übrigens mehr als 21 Millionen Zuschauer das Finale im Fernsehen. Der Bibeltext gilt jedoch für alle Menschen, unabhängig davon, ob sie das Endspiel gesehen haben oder nicht.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href="https://www.gute-saat.de/"&gt;www.gute-saat.de&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
							<language>de</language>
								</item><item>		<title>Freitag, 31. Juli 2026</title>
					<link>https://www.gute-saat.de/2026-07-31</link>
				<pubDate>Fri, 31 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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					<description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Da sprachen die Juden zu ihm: Du bist noch nicht fünfzig Jahre alt und hast Abraham gesehen?&lt;/b&gt; (Johannes 8,57)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Jesus Christus kennenlernen – Jesus stirbt jung&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Johannes, der Jünger Jesu, beschreibt im Johannes-Evangelium zahlreiche Begegnungen zwischen Jesus und den Pharisäern und Schriftgelehrten. Immer wieder kommt es zu teils hefti­gen Wortgefechten mit ihnen und anderen gebildeten Juden (vgl. Kap. 8). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Sie befragen Jesus über seine Person, tun dies aber aus einer überheblichen Perspektive: „Wir sind Abrahams Nachkommen und haben alle Versprechen geerbt, die Gott Abraham gegeben hat. Aber wer bist du?“ Dabei ziehen sie in Zweifel, ob Jesus überhaupt zum Volk Israel gehört (V. 48), beleidigen Ihn, indem sie seine familiäre Herkunft in Zweifel ziehen (V. 41), und beschuldigen Ihn schließlich, mit teuflischen Mächten im Bunde zu stehen (V. 52). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jesus entlarvt ihre falsche Sicherheit, denn wenn sie wirklich „Abrahams Kinder“ wären, würden sie Ihn lieben. Als Jesus ihnen erklärt, dass Er&amp;nbsp;– im Gegensatz zu ihnen! – Abraham persönlich kennt und sogar von ihm geehrt wurde (V. 56), erwidern sie zweifelnd: „Du willst Abraham gesehen haben? Du bist ja noch nicht einmal fünfzig Jahre alt!“ &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ob dies rhetorisch gemeint war oder ob Jesus vielleicht durch seine Ausstrahlung und Weisheit älter wirkte, bleibt unklar. Oder haben Ihn die Leiden und die Verachtung, die Er bis dahin schon reichlich erdulden musste, älter aussehen lassen? (vgl. Jesaja 53,2.3). Fakt ist, dass Jesus zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal 35 Jahre alt war. Der Chronist Lukas stellt fest, dass Jesus zu Beginn seiner öffentlichen Tätigkeiten, die Er über einen Zeitraum von dreieinhalb Jahren ausübte, ungefähr dreißig Jahre alt war. Als Jesus schließlich vor Gericht stand, war Er etwa dreiunddreißig&amp;nbsp;– Er starb als junger Mann. In den Psalmen, die in der Vorschau viel über seine Gefühle aussagen, klagt Jesus: „Mein Gott, nimm mich nicht weg in der Hälfte meiner Tage!“ (Psalm&amp;nbsp;102,25).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href="https://www.gute-saat.de/"&gt;www.gute-saat.de&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
							<language>de</language>
								</item><item>		<title>Donnerstag, 30. Juli 2026</title>
					<link>https://www.gute-saat.de/2026-07-30</link>
				<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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					<description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Danksagt in allem, denn dies ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.&lt;/b&gt; ()&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Und seid dankbar!&lt;/b&gt; (1. Thessalonicher 5,18; Kolosser 3,15)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Eine junge Missionarin erzählt&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir in Madagaskar haben oft Grund zur Freude. Aber es gibt auch schlimme Momente: wenn man Malaria hat oder Situationen eintreten, in denen nichts mehr geht. Neulich war ich richtig deprimiert. Deshalb ging ich in die Kirche und fing an zu beten: &lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Gott, warum lässt du das zu? Warum habe ich diese gesundheitlichen Probleme? Ich habe doch alles gegeben, und nun …?“ &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Plötzlich kam ein Lepra-Kranker herein. Er war blind, und um sich fortzubewegen, musste er auf den Knien kriechen. Neben mir angekommen, glaubte er sich allein und begann mit lauter Stimme zu beten. Es war ein Lob-Gebet, ein Gebet voller Danksagungen, ein wunderbares Gebet. Ich weiß nicht mehr, was er alles betete. Was ich jedoch behalten habe, ist dies:&lt;/p&gt;&lt;p&gt;„Ich danke Dir für alles, was Du in meinem Leben für mich getan hast. Ich danke Dir sogar für diese Krankheit. Wenn ich nicht Lepra bekommen hätte, wäre ich im Busch geblieben. Ich wäre vielleicht ein reicher Mann geworden, da ich Zebus und Reisfelder besitze. Aber ich würde Dich nicht kennen. Wegen dieser Krankheit bin ich hier in der Leprastation gelandet. Und da habe ich Dich kennengelernt. Und Dich zu kennen, bedeutet mir mehr als alles. Ich danke Dir für alles, selbst für diese Krankheit.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Mir stockte der Atem und ich fing an zu weinen. Mit leiser Stimme schloss ich mein Gebet: „Vergib mir, mein Gott, ich will mich nie mehr über Dich beklagen.“&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href="https://www.gute-saat.de/"&gt;www.gute-saat.de&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
							<language>de</language>
								</item><item>		<title>Mittwoch, 29. Juli 2026</title>
					<link>https://www.gute-saat.de/2026-07-29</link>
				<pubDate>Wed, 29 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
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					<description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Jesus sprach zu ihr: Jeden, der von diesem Wasser trinkt, wird wieder dürsten; wer irgend aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird nicht dürsten in Ewigkeit.&lt;/b&gt; (Johannes 4,13.14)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Nie mehr Durst leiden&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ein gewöhnlicher Donnerstagmorgen gegen 7 Uhr: Eine Gruppe Jugendlicher steigt in den Zug. Schon nach wenigen Minuten zieht einer von ihnen eine Flasche Wodka aus dem Rucksack, ein anderer stellt Plastikbecher auf den Fuß­boden des Abteils: Hochprozentige Drinks werden gemischt. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die innere Leere junger Menschen unserer Zeit ist oft erschreckend groß. Und es gibt kaum noch Orientierungspunkte für sie, um zu erkennen, was im Leben gut und richtig ist. Nur zu oft nehmen sie ihre Zuflucht zu trügerischen Ablenkungen und Glücksgefühlen, betäuben sich mit Partys und Alkohol. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das ist nichts grundsätzlich Neues. Im alttestamentlichen Buch Prediger lesen wir von König Salomo, der vor ca. 3000 Jahren lebte. Er kostete alle Möglichkeiten voll aus, die sein großer Reichtum ihm bot. Doch am Ende musste er sich eingestehen, dass alles nur flüchtige, nichtige Freuden waren und dass das Ende solcher Freuden Traurigkeit ist. Sein Resümee, nachdem er Freuden und „das Gute“ genossen hatte: „Auch das ist Eitelkeit.“ „Auch beim Lachen hat das Herz Kummer, und das Ende der Freude ist Traurigkeit“ (Prediger 2,1; Sprüche 14,13). &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir sehnen uns nach Freude, die andauert, die keinen bitteren Nachgeschmack oder eine große Leere hinterlässt. Dass feuchtfröhliches Vergnügen und schneller Spaß unser tiefes Sehnen nicht stillen können, ist unbestritten. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jesus Christus bietet uns ein „Wasser“ an, das eine dauerhafte Wirkung in unserer Seele entfaltet und echte Erfüllung garantiert. Es ist ein Leben, das seinen Ursprung in Gott hat und von Ihm unterhalten wird. Er selbst ist der Inhalt unseres Lebens, so dass wir kein Verlangen mehr nach den nichtigen Dingen des Lebens haben.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href="https://www.gute-saat.de/"&gt;www.gute-saat.de&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
							<language>de</language>
								</item><item>		<title>Dienstag, 28. Juli 2026</title>
					<link>https://www.gute-saat.de/2026-07-28</link>
				<pubDate>Tue, 28 Jul 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">DGS20260728</guid>
					<description>&lt;p&gt;&lt;b&gt;Als einige von dem Tempel sagten, dass er mit schönen Steinen und Weihgeschenken geschmückt sei, sprach Jesus: Diese Dinge, die ihr anschaut – Tage werden kommen, an denen nicht ein Stein auf dem anderen gelassen wird, der nicht abgebrochen werden wird.&lt;/b&gt; (Lukas 21,5.6)&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;b&gt;Kein Stein auf dem anderen&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Der Tempel, der von Herodes dem Großen erbaut wurde, war prächtig. Die Bauzeit des gesamten Tempelkomplexes betrug mehrere Jahrzehnte. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jesus Christus ehrte den Tempel als das Haus Gottes. Aber Er sagte den Jüngern auch voraus, dass der Tempel bald völlig zerstört werden würde. Das geschah, als der römische Feldherr Titus 70 n. Chr. Jerusalem eroberte. Der jüdische Historiker Jose­phus berichtet, Titus habe Anweisung gegeben, den Tempel nicht zu zerstören. Doch dann verschanzten sich die letzten jüdischen Verteidiger der Stadt im Tempel. Da warf ein römischer Soldat eine Brandfackel durch ein Fenster und das ganze Gebäude ging in Flammen auf. Später wurden sogar noch die Ruinen des Tempels abgetragen. Buchstäblich blieb „nicht ein Stein auf dem anderen“, so wie es Jesus Christus prophezeit hatte. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Warum erlaubte Gott, dass das passierte? Weil ein prächtiges Gebäude, in dem Gottesdienste abgehalten werden, nutzlos ist, wenn die Gottes­dienstbesucher keinen Glauben haben. Leider hatten die Menschen in Israel den Herrn Jesus nicht als ihren Messias erkannt, sondern verlangt, dass Er gekreuzigt wurde. Sie nahmen das Evangelium auch dann nicht an, als es ihnen die Jünger Jesu nach dem Tod und der Auferstehung Christi verkündeten; im Gegenteil: Sie verfolgten die Boten Christi. Darum erlaubte Gott, dass ihr Tempel zerstört wurde. Wer den Sohn Gottes verwirft, braucht kein prächtiges Gotteshaus. Stattdessen fordert Gott auf, „dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat“ (Johannes 6,29).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;&lt;small&gt;Quelle: &lt;a href="https://www.gute-saat.de/"&gt;www.gute-saat.de&lt;/a&gt;&lt;/small&gt;&lt;/p&gt;</description>
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