Di Dienstag
1.
Dez Dezember
Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen.
Markus 13,31

Vergänglich - unvergänglich

Unser Tagesvers zeigt zwei bedeutsame Gegen­sätze auf: Die Schöpfung ist vergänglich, das Wort Gottes unvergänglich. Diesen Vers lesen wir gleichlautend in drei Evangelien: in Matthäus 24,35; Markus 13,31 und Lukas 21,33. In der Bibel bestätigt die übereinstimmende Aussage von drei Zeugen, dass etwas unzweifelhaft wahr ist und wir völlig gewiss sein können: „Aus dem Mund von zwei oder drei Zeugen wird jede Sache bestätigt werden“ (2. Korinther 13,1).

Gemäß unserem Tagesvers werden zwei Dinge zuverlässig eintreten:

Das Vergängliche: Es wird in der Zukunft ein Tag kommen, „der Tag des Herrn“, „an dem die Himmel vergehen werden …, und die Erde und die Werke auf ihr werden verbrannt werden“. Doch Gott hat uns versprochen, dass Er „neue Himmel und eine neue Erde“ schaffen wird (2. Petrus 3,10.13). Unsere Welt, die Gott „sehr gut“ erschaffen hatte (1. Mose 1,31), wurde in Mitleidenschaft gezogen und verdarb, als der erste Mensch sündigte. Gott wird sie nicht reparieren, sondern sie wird verbrennen, und an ihrer Stelle wird Gott einen neuen Himmel und eine neue Erde gründen.

Das Unvergängliche: Doch es gibt etwas, das niemals ersetzt werden wird. Wenn Gott spricht, bleibt sein Wort für immer bestehen; seine Worte werden nicht vergehen. Menschenwort ist nur begrenzt gültig, weil wir - im Gegensatz zu Gott - nicht alles wissen. So haben sich viele Erkenntnisse vergangener Zeiten durch neuere Forschungen inzwischen als falsch erwiesen und müssen umgeschrieben werden. Doch das Wort Gottes braucht niemals korrigiert oder angepasst zu werden. Es ist heute noch genauso wahr wie früher, denn „das Wort unseres Gottes besteht in Ewigkeit“; „In Ewigkeit, HERR, steht dein Wort fest in den Himmeln“ (Jesaja 40,8; 1. Petrus 1,25; Psalm 119,89).