
Sorgen auf Vorrat
Wer kennt sie nicht - die „Sorgen auf Vorrat“? Die Zukunft liegt im Dunkeln: Wer weiß schon, was morgen, im nächsten Jahr oder in fünf Jahren sein wird? Auch die Nachrichten liefern immer wieder neue Gründe zur Beunruhigung. Und dann sind da noch die persönlichen Sorgen - um Angehörige, den Arbeitsplatz, die Miete oder die Gesundheit. Solche Gedanken können uns so sehr gefangen nehmen, dass wir einen regelrechten „Vorrat“ an Sorgen anlegen, der uns jede Zuversicht raubt.
Manche Sorgen lassen sich nicht vermeiden. Doch Jesus Christus ermutigt seine Jünger im heutigen Tagesvers, sich keinen „Sorgenvorrat“ anzulegen. Sie sollen sich nicht von aufziehenden dunklen Wolken entmutigen lassen. Christen, die an Jesus glauben, brauchen sich ihre Freude und Hoffnung nicht rauben zu lassen. Sie wissen: Gott liebt sie und hat ihnen ihre Schuld vergeben. Und mehr noch - Er hat ihnen eine herrliche Zukunft im Himmel verheißen. Das Beste kommt also noch; es überstrahlt bei weitem alle Sorgen dieses irdischen Lebens.
Darum dürfen sie all ihre Sorgen im Gebet bei Gott abladen. Weil Er sie liebt, schenkt Er ihnen Frieden ins Herz und die Gewissheit, dass Er alles in der Hand hält. Der Herr Jesus macht seinen Jüngern Mut, indem Er sie daran erinnert, welchen Wert sie in den Augen Gottes haben:
„Seid nun nicht besorgt, indem ihr sagt: Was sollen wir essen?, oder: Was sollen wir trinken?, oder: Was sollen wir anziehen? Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr dies alles nötig habt“ (Matthäus 6,31.32).