
Rundum versichert
In der Werbung einer Versicherung lesen wir: „Die Zukunft gehört denen, die dafür vorsorgen.“ Dann werden alle Risiken aufgezählt, gegen die man sich bei dieser Versicherung schützen kann.
Auf geistlichem Gebiet hat der gläubige Christ ebenfalls eine „Versicherung“, und die ist viel weitreichender als jede irdische Versicherung. Er weiß sich wie der Dichter von Psalm 23 sicher geborgen: „Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.“ Heißt das, dass es nun keine Schwierigkeiten mehr gibt? Das nicht, aber selbst mitten in den Schwierigkeiten des Lebens weiß der Gläubige, dass sein Herr ihm versprochen hat, für alle seine Belange zu sorgen, so dass ihm „nichts mangeln“ wird.
Ein Hirte, der die Bezeichnung „guter Hirte“ verdient, führt seine Herde auf Weiden, wo es genug frisches Grün und Wasser gibt. Er sorgt auch für Schutz vor Unwetter und Räubern. Schließlich wacht er über den Gesundheitszustand jedes einzelnen Schafes und pflegt die kranken Tiere. Die Schafe sind sicher und geborgen bei diesem Hirten.
Genauso erleben Gläubige täglich die treue Fürsorge ihres Meisters. Die „Versicherungspolice“ tritt dann in Kraft, wenn ein Mensch sich seiner Schuld vor Gott bewusst wird und Jesus Christus als seinen Erretter annimmt. Die „Deckung“ dieser Versicherungspolice erstreckt sich sowohl auf das Diesseits als auch auf das Jenseits. Jesus sagt von seinen Schafen: „Ich gebe ihnen ewiges Leben“ (Johannes 10,28). Und das ganz umsonst: Es ist die Gabe Gottes. Das Angebot gilt allen, aber man muss es persönlich in Anspruch nehmen.