Sa Samstag
7.
Nov November
Als Jesus in das Schiff gestiegen war, folgten ihm seine Jünger. Und siehe, ein großes Unwetter erhob sich auf dem See, so dass das Schiff von den Wellen bedeckt wurde.
Matthäus 8,23.24

Tabarly

Éric Tabarly gilt als einer der bekanntesten Hoch­seesegler des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Siege bei Segelregatten zeugen von seinem Können und seiner Fähigkeit, den Kräften des Ozeans zu trotzen. Doch 1998 endet seine Erfolgsgeschichte abrupt: Bei einer Nachtfahrt in der Irischen See geht er über Bord und ertrinkt. Zeit seines Lebens hatte er darauf bestanden, ohne Eigensicherung zu segeln.

Das Leben eines jeden Menschen gleicht einer Schiffsreise, die mit der Geburt beginnt und mit dem Tod endet. Niemand weiß, wann die Wellen so hochschlagen, dass unser „Lebensschiff“ zu kentern droht. So erging es damals den Jüngern Jesu im Tagesvers. In ihrer Angst riefen sie: „Herr, rette uns, wir kommen um!“ (V. 25). Sie wussten, dass ihre eigene Kraft nicht mehr ausreichte und sie dem tobenden Seesturm hilflos ausgeliefert waren. In dieser Not wandten sie sich an den Einzigen, der sie retten und den Sturm stillen konnte: Jesus Christus. Als Sohn Gottes und Schöpfer aller Dinge müssen Ihm auch die Natur­gewalten gehorchen. Auf sein Wort hin „trat eine große Stille ein“ (V. 26).

Éric Tabarly vertraute auf seine eigene Stärke im Kampf gegen die Wellen - doch dieser Glaube kostete ihn das Leben. Wenn wir hingegen nicht auf uns selbst, sondern auf Jesus Christus vertrauen, besitzen wir die beste „Eigensicherung“ für unser Leben: Der Glaube an Ihn macht den Himmel zu unserem „Heimathafen“. Und auf dem Weg dorthin ist der Herr Jesus in unserem "Lebensschiff" bei uns. Wir werden erleben, wie Er Stürme beruhigt - und vor allem, wie Er unsere Herzen selbst mitten im Sturm mit seinem Frieden erfüllt.