
Das Weltall ist überwältigend
Es gibt eine unvorstellbar große Anzahl an Himmelskörpern. Und je weiter Raumsonden ins All vordringen und je leistungsfähiger Teleskope werden, desto mehr werden entdeckt. Die Bibel hat recht, wenn sie sagt, dass „das Heer des Himmels nicht gezählt werden kann“ (Jeremia 33,22; ca. 600 v. Chr.).
Und doch ist das Universum nahezu leer. Ein Wissenschaftler verglich es einmal mit einer Kirche, die völlig leer ist - abgesehen von drei Sandkörnern, die man vergessen hat. Er kommt zu dem Schluss, dass diese Kirche voller wäre als das ganze Universum. Was für eine unvorstellbare Leere! Die Bibel beschreibt es poetisch so: Gott hat „die Erde über dem Nichts“ aufgehängt (Hiob 26,7; ca. 2000 v. Chr.).
Die Himmelskörper sind alle unterschiedlich. Es gibt keine Standardgrößen, keine Sterne vom Fließband - jeder Stern, jede Galaxie, jeder Sternhaufen ist einzigartig. „Es unterscheidet sich Stern von Stern an Herrlichkeit“ (1. Korinther 15,41; ca. 50 n. Chr.).
Hinzu kommen unvorstellbare Entfernungen: Könnte ein Mensch mit Lichtgeschwindigkeit reisen (300.000 Kilometer pro Sekunde), würde er in einem Jahr rund 10 Billionen Kilometer zurücklegen. Doch erst nach etwa 10 Milliarden Jahren hätte er - nach unserem heutigen Wissen - die Grenze des Universums erreicht.
Manche glauben, die Natur habe das alles von selbst hervorgebracht. Andere sprechen ehrlicher von einem Designer, weil ihnen klar ist, dass dies nicht ohne Plan entstanden sein kann. Und wieder andere wissen: Gott ist der Urheber, der Schöpfer. In der Kraft seiner Person hat Er das Weltall geschaffen - es ist „durch ihn und für ihn“ geschaffen (Kolosser 1,16). Sie sind überzeugt: „Die Himmel erzählen die Herrlichkeit Gottes“!