
Jesus Christus kennenlernen - der leidende Knecht Gottes
Der Sohn Gottes kommt aus dem Himmel, aus jener wunderbaren Sphäre, in der Gott wohnt, wo Licht, Liebe, Frieden und Freude herrschen. Von dort hat Er mehrere tausend Jahre das Treiben auf der Erde beobachtet. Doch nun ist Er als Mensch mitten in dieser Welt. Was Er empfindet, als Er tagtäglich Unehrlichkeit, Neid, Ablehnung, Besserwisserei und Selbstüberschätzung begegnet, können wir kaum begreifen.
Da Er absolut sündlos ist, trifft Ihn alles Grobe, Lieblose, Brutale und Verlogene ungleich tiefer als jeden anderen Menschen. Selbst bei den edelsten Menschen sind die besten Regungen durch Egoismus und Auflehnung gegen Gott durchzogen - doch nicht bei Jesus. In Ihm entspricht alles vollkommen den Vorstellungen Gottes: jedes Motiv und jeder Gedanke, jedes Wort und jede Tat. Doch genau deshalb wurde Er gehasst, abgelehnt und angefeindet. Niemals vorher prallten Licht und Finsternis so sehr aufeinander.
Und dennoch nahm Er alles auf sich - aus Liebe, weil Er die Menschen aus dem Dunkel und der Verdorbenheit retten wollte. Er wurde von den Obersten seines Volks in einem korrupten Prozess ohne Grund angeklagt, von den Römern verurteilt und unter furchtbaren Qualen am Kreuz hingerichtet.
Die schwersten Leiden erduldete Jesus Christus in den drei Stunden am Kreuz, als es dunkel war. Da rechnete Gott mit der Sünde ab. In diesem Zusammenhang heißt es, dass Jesus „zerschlagen“ und „zur Sünde gemacht“ wurde (Jesaja 53,5.10; 2. Korinther 5,21). Dieser unvorstellbare Schmerz ließ Ihn stöhnen und schreien - Gott hatte Ihn verlassen und konnte Ihm nicht antworten (Psalm 22,2.3).
Mich berührt die unvergleichliche Liebe Jesu …