Sa Samstag
24.
Okt Oktober
Was ist der Mensch, dass du ihn hochhältst und dass du dein Herz auf ihn richtest?
Hiob 7,17

Was ist der Mensch?

Wie klein erscheint die Erde im Vergleich zu den endlosen Weiten des Weltalls! Und was sollen wir erst über die Bewohner dieses Planeten sagen?

Es ist gewiss richtig, sich der eigenen Kleinheit bewusst zu sein und sich nicht übermäßig wichtig zu nehmen. Jedoch wäre es unangemessen, sich selbst zu verachten oder zu behaupten: „Ich bin nichts, ich habe keinen Wert für irgendjemanden.“ Diese Aussage trifft auch Gott nicht über uns, obwohl Er in seiner ganzen Majestät und Größe unendlich erhaben über uns kleine Wesen ist.

„Gott ist ein Geist“ (Johannes 4,24). Das schließt mit ein, dass Er völlig unabhängig von den Dimensionen des Sichtbaren ist, das ja von Ihm geschaffen wurde - sei es groß oder klein.

Das Erstaunen Hiobs in unserem heutigen Bibel­zitat ist verständlich. An anderer Stelle sagt Hiob: „Der Mensch ist kurz an Tagen und mit Unruhe gesättigt. … Er flieht wie der Schatten und hat keinen Bestand. Dennoch hast du über einen solchen deine Augen aufgetan.“ Ja, „Gott ist mächtig, und doch verachtet er niemand“ (Hiob 14,1-3; 36,5).

Ebenso erstaunt ist König David beim Anblick des Sternenhimmels: „Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst?“ - „Was ist der Mensch, dass du Kenntnis von ihm nimmst …, dass du ihn beachtest?“ (Psalm 8,5; 144,3).

Ja, Gott schenkt uns Beachtung und kümmert sich um jeden Einzelnen von uns. Er will uns glücklich machen und uns eine Heimat bei Ihm in der ewigen Herrlichkeit geben. Bereits vor Erschaffung des Universums war es sein Plan, Gemeinschaft mit Menschen zu haben, die seine Eigenschaften widerspiegeln, und ihnen mit seinem Sohn Jesus Christus alles zu schenken (vgl. Römer 8,32). So viel sind Ihm die Menschen wert!