Do Donnerstag
15.
Okt Oktober
Niemand hat Gott jemals gesehen; der eingeborene Sohn, der im Schoß des Vaters ist, der hat ihn kundgemacht.
Johannes 1,18

„Warum bist du Atheist?“ (2)

Ist Atheismus eine tragfähige Grundlage, um das Leben und die Welt zu erklären? - Diese Frage bringt Pedro dazu, gründlich nachzudenken und ernsthaft nach Gott zu suchen. Lange bemüht er sich vergeblich, durch religiöse Übungen, Rituale und Lehrsätze zur Gewissheit und zu einem inneren Frieden zu kommen. Dann trifft er jedoch einen Prediger, mit dem er ins Gespräch kommt. „Wissen Sie“, beginnt Pedro, „ich habe schon lange nach Frieden und Erlösung gesucht, aber immer nur Enttäuschungen erlebt. Jetzt möchte ich Sie etwas fragen: Bitte sagen Sie mir, ob Sie Frieden in Ihrem Herzen haben. Bitte sagen Sie mir die Wahrheit, damit ich nicht noch einmal enttäuscht werde!“

Berührt von Pedros Ernsthaftigkeit und seinem Ringen um die Wahrheit antwortet der Prediger: „Ich kann und will mit Ihnen keine theolo­gischen Fragen diskutieren. Doch ich will Ihnen erzählen, was ich erlebt habe: Vor vielen Jahren bin ich mit der Last meiner Schuld und einem Herzen voller Unruhe zu Jesus Christus ge­kom­men. Ich habe Ihm meine Sünden bekannt. Und Er hat sie alle vergeben. Nun habe ich Frieden und Heilsgewissheit. Für Sie wird Er das­selbe tun.“

Sie beten gemeinsam. Der Prediger ist es ge­wohnt, täglich mit seinem Erretter Jesus Chris­tus zu sprechen. Pedro dagegen beginnt zuerst stockend. Es ist ja das erste Mal, dass er frei zu Christus betet, ohne vorformulierten Text. Doch mehr und mehr fühlt er sich ermutigt, Ihm sein ganzes Herz auszuschütten. Und während er das tut, versteht er völlig, dass Christus auch für ihn am Kreuz gestorben ist und dass seine Schuld vor Gott bezahlt ist - vor dem heiligen Gott, an dessen Existenz er jetzt fest glaubt! Pedro hat Frieden gefunden - Frieden und die Gewissheit, gerettet zu sein.