
Für IHN geschaffen
Es ist wieder einmal ein herrlicher Tag. Ich genieße einen ausgiebigen Spaziergang durch die Natur: Die Vögel zwitschern, die Blumen blühen in voller Pracht, die Sonnenstrahlen wärmen mich, und die klare Sicht bietet großartige Ausblicke. Ich setze mich auf eine Bank nieder und lasse meine Gedanken schweifen:
- Durch IHN, den Herrn Jesus Christus, ist dies alles geschaffen worden.
- ER ist nicht nur der Schöpfer, sondern auch der Erhalter aller Dinge (Kolosser 1,17).
- ER wird in dem Gemachten wahrgenommen (Römer 1,20).
- Alle Dinge sind für IHN geschaffen worden, d. h. zu seiner eigenen Freude.
Trotz aller Schönheit der Schöpfung gibt es einen Makel: Seit dem Sündenfall lastet ein Fluch auf dieser Schöpfung: Kampf, Krankheit, Tod, Verwesung. Darunter seufzt die Schöpfung und wartet darauf, „von der Knechtschaft des Verderbens“ befreit zu werden. Wenn Jesus Christus wiederkommt, um sein Reich des Friedens zu errichten, wird der Fluch weitgehend weggenommen werden: „Der Wolf wird sich beim Lamm aufhalten, und der Leopard beim Böckchen lagern“. Dann wird Er alle Dinge mit sich versöhnen - weil Er „Frieden gemacht hat durch das Blut seines Kreuzes“ (Römer 8,20–22; Jesaja 11,6; Kolosser 1,20).
Doch Ihm sei Dank, dass Er bis heute so viel Schönheit in seiner Schöpfung bewahrt hat. Glücklich und im Gebet zu Gott bleibe ich noch ein wenig auf meiner Bank sitzen: „Du bist würdig, o unser Herr und unser Gott, zu empfangen die Herrlichkeit und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge erschaffen, und deines Willens wegen waren sie und sind sie erschaffen worden“ (Offenbarung 4,11).