Fr Freitag
4.
Sep September
Es geschah, als Jesus nach Jerusalem reiste, dass er mitten durch Samaria und Galiläa ging.
Lukas 17,11

Jesus Christus kennenlernen - Mittendurch und mittendrin

Es sind nicht gerade die feinsten Gegenden, die hier erwähnt werden: Galiläa war eine Arbeiter­region, außerdem politisch unruhig. Und Samaria wurde von „Zugezogenen“ bewohnt, die ihre eigene Religion mit jüdischen Elementen vermischt hatten - für fromme Juden ein „Sperr­gebiet“. Lieber überquerten sie zweimal den Jordan und gingen durch heidnisch-römisches Gebiet, als durch Samaria zu reisen.

Und Jesus? Er hat keine Berührungsängste. Er geht mitten durch Galiläa und Samaria, um nach Jerusalem bzw. Judäa zu gelangen. Mittendurch und mittendrin. Warum? Weil dort überall Menschen lebten, die verzweifelt und enttäuscht waren und denen Er helfen wollte. Ob in Galiläa der Synagogenvorsteher Jairus, dessen Tochter todkrank war, ob in Samaria die Frau am Brunnen, die Durst nach dem Wasser des Lebens hatte, oder in Judäa Nikodemus, der drängende Fragen stellte - sie alle brauchten Jesus. Sie brauchten Vergebung von Schuld und Sünde, Heilung an Leib und Seele, und sehnten sich nach Liebe, Gnade und Erbarmen Gottes.

Und das hat sich bis heute nicht geändert! Auch Deutschland hat seine verschiedenen Städte und Gegenden: Ob Gelsenkirchen oder Bad Homburg vor der Höhe, ob Berlin oder München, ob St. Pauli oder Chemnitz - überall leben Menschen, die den Heiland brauchen. Ob arm oder reich, angesehen oder ausgegrenzt - alle brauchen Errettung und Vergebung, alle brauchen Gottes Liebe.

Wie gut, dass auch heute noch Gottes Botschaft verkündet wird: durch Bibeln, Plakate, Podcasts, YouTube-Videos, Flyer, Kalender. Auch heute ist das Evangelium mittendrin - und erreicht jeden. Denn jeder muss und jeder kann errettet werden!