
Jesus Christus kennenlernen - Er heilt Blinde
Er gehört zur untersten sozialen Schublade - zumindest denken das seine Mitbürger. Bartimäus ist blind und deshalb bettelarm. Er sitzt am Wegrand und freut sich über Almosen. Wie an jedem Tag strömen auch heute die Menschen achtlos an ihm vorbei.
Doch der Blinde überrascht: Trotz seiner schwierigen Situation hat er sich nicht aufgegeben; er hat noch Hoffnung. Und diese Hoffnung erwacht so richtig zum Leben, als er an diesem Tag mitbekommt, dass Jesus vorbeigeht.
Blinde verlassen sich auf ihr Gehör, und anscheinend hat Bartimäus schon viel über Jesus gehört. Er hat eine feste Meinung - oder sagen wir lieber Erkenntnis - über Ihn. Er ruft: „Sohn Davids, Jesus, erbarme dich meiner!“ (Kap. 10,47).
Die Menschen in der Menge fühlen sich genervt: „Ruhe!“, verlangen sie barsch. Doch Bartimäus schreit umso lauter und - Jesus hört ihn und bleibt stehen!
Das Schreien dieses hilflosen Mannes nutzt der Sohn Gottes, um andere in seinen Plan einzubeziehen: „Ruft ihn!“, beauftragt Er sie, und mit Mut machenden Worten führen sie den Blinden zu Jesus.
Bei Jesus angekommen, darf Bartimäus seinen Herzenswunsch äußern: „Ich möchte wieder sehend werden!“ Jesus erfüllt ihn und sagt freundlich: „Geh hin, dein Glaube hat dich geheilt!“ (Kap. 10,51.52).
Es ist interessant, dass diese Menschenmenge, die von ihrer eigenen Wichtigkeit überzeugt hinter Jesus herläuft, namenlos bleibt. Nur zwei Personen werden mit Namen genannt: Jesus und Bartimäus. Eine Begegnung für die Ewigkeit. Bartimäus glaubt an Jesus und folgt Ihm nach!