
Dieses Buch hat mein Leben verändert!
Victor, der in einem Entwicklungsland lebt, erzählt, wie ein Buch sein Leben verändert hat:
„Früher lebte ich sehr unmoralisch. Aber dann passierte etwas Entscheidendes, und ich bin froh, dass ich heute davon erzählen kann. Ich hatte ein schweres Alkoholproblem. Sobald ich Geld in die Finger bekam, kaufte ich mir davon alkoholische Getränke und betrank mich. Eines Tages eröffnete mir meine Frau, dass sie jetzt an Jesus glaubte. Ich wurde wütend und schlug sie. Meinen Kindern drohte ich, sie zu verlassen, wenn sie von Jesus sprächen.
Etwas später erbte ich von einem Verwandten einige Kleinigkeiten und Gebrauchsgegenstände, die ich in einen Beutel steckte, um sie zu verkaufen. Das war für mich wieder eine Gelegenheit, an Geld zu kommen und mich zu betrinken. Unterwegs wurde mir jedoch fast alles gestohlen. Mir blieben nur ein Kochtopf und ein schwarzes Buch.
Dieses Buch war eine Bibel. Das erste, was ich las, waren die Worte Jesu: ‚Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein; wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht‘ (Johannes 12,24). Alle Bauern in meinem Land können diese Sprache von Saat und Ernte verstehen. So auch ich. Und bald begriff ich, dass Jesus hier von seinem Tod spricht, und dass ich Teil dieser Ernte sein könnte, von der in dem Buch die Rede ist. Ich bekannte Gott meine Sünden und nahm Jesus Christus als meinen Retter an. Jeglicher Alkohol war für mich nun tabu.
Dann beeilte ich mich, zu meiner Familie zu kommen und meine Frau und meine Kinder um Vergebung zu bitten. Sie weinten vor Freude. Mein Schwiegervater war derart überrascht von dem, was Jesus Christus in mir gewirkt hatte, dass er selbst anfing, die Bibel zu lesen, und sich ebenfalls zu Jesus Christus bekehrte. Heute gibt es in meinem Dorf viele Gläubige, zu denen auch mein blinder Vater gehört.“