
Die Pokal-Gravur und der Bibelvers
Die Fußball-Welt schaute im Sommer 2024 gebannt nach Berlin, wo der neue Fußball-Europameister gekürt wurde. Spanien feierte seinen vierten Titelgewinn. Während die Spieler im Stadion mit ihren Fans jubelten, wurde im Hintergrund der Pokal schnell graviert - und zwar direkt vor der Stadionkapelle im historischen Berliner Olympiastadion. Während der Graveur mit Fingerspitzengefühl seiner Aufgabe nachging, konnten die Zuschauer im Fernsehen einen Bibelvers an der Wand der Kapelle sehen.
In dieser Kapelle, in der vor DFB-Pokal-Finalen regelmäßig eine Andacht stattfindet, steht der obige Text aus Matthäus 16,26. Ein solcher Bibelvers wirkt in der Stunde des größten Triumphs einer Mannschaft schon besonders eindrucksvoll.
Den Spaniern war im Moment des Sieges vermutlich alles andere egal; sie wollten einfach ihren Erfolg genießen. Die tief enttäuschten Engländer hatten sicherlich andere Sorgen. Auch wenn in beiden Teams gläubige Spieler vertreten sind - wer den Pokal nicht gewinnen wollte, wäre fehl am Platz gewesen.
Dieser Bibeltext zur besten Sendezeit regt zum Nachdenken an. Denn selbst bei den größten Erfolgen, sei es im Sport oder im persönlichen Leben, gibt es immer auch eine andere Perspektive. Jesus erinnert an die unsterbliche Seele des Menschen, die durch Schuld und Sünde belastet ist. Alle Reichtümer und Erfolge dieser Erde können sie nicht retten - das kann nur Jesus Christus, der am Kreuz für fremde Schuld gestorben ist. Wer an Ihn glaubt, hat zwar nicht die Welt gewonnen, dafür aber seine Seele - und das ist das Wichtigste.
In Deutschland verfolgten übrigens mehr als 21 Millionen Zuschauer das Finale im Fernsehen. Der Bibeltext gilt jedoch für alle Menschen, unabhängig davon, ob sie das Endspiel gesehen haben oder nicht.