
Jesus Christus kennenlernen - Er fordert heraus
Er ist ein feiner junger Mann. Höflich, vermutlich gebildet. Und er beschäftigt sich mit den richtigen Themen: Die Erlangung des ewigen Lebens.Gibt es etwas Wichtigeres? Außerdem wendet er sich mit seiner Frage an die richtige Adresse, an Jesus Christus: „Lehrer, was muss ich Gutes tun, um ewiges Leben zu haben?“ (Kap. 19,16).
Jesus greift zwei zentrale Punkte auf: Gott allein ist gut. Der Mensch hingegen nicht, und deshalb kann er von sich aus auch nichts Gutes tun. Das beantwortet bereits einen Teil der Frage. Doch Jesus geht noch weiter: „Erfüll die Gebote!“ „Das habe ich alles getan“, erwidert der junge Mann.
Das ist beeindruckend - er hat von Jugend an die Gebote befolgt. Und er ist wirklich kein Heuchler wie die Pharisäer, die nur vor den Menschen gut dastehen wollen. Nein, er meint es ernst, er sucht aufrichtig nach dem ewigen Leben.
Doch dann fordert Jesus ihn heraus: „Wenn du vollkommen (gut) sein willst, verkauf deinen Besitz, gib das Geld den Armen und folge mir nach!“
Das ist für den jungen Mann zu viel. Seinen Reichtum aufgeben? Traurig geht er weg. Ob er verstanden hat, dass er die Gebote doch nicht wirklich gehalten hat? Besonders das erste: „Du sollst keine anderen Götter haben neben mir“ (2. Mose 20,3). Sein Besitz bedeutet ihm offensichtlich mehr als Gott.
Die Bibel sagt ganz klar: Kein Mensch kann wirklich gut sein oder die Gebote vollständig erfüllen. Gottes Maßstab ist absolut - so vollkommen wie Er selbst. Doch wer sein Vertrauen ganz auf Jesus setzt, Ihm glaubt und Ihm nachfolgt, der hat ewiges Leben (Johannes 3,36)!