Do Donnerstag
2.
Jul Juli
Gott tut große Dinge, die wir nicht begreifen.
Hiob 37,5

Träumende Fliegen

Sie scheinen so überflüssig zu sein wie ein zweiter Kropf! Sobald etwas schimmelt, gammelt oder gärt, sind sie zur Stelle, die winzigen Taufliegen, auch Frucht- oder Gärfliegen genannt. Sie sind aufdringlich und scheinen sich wirklich exponentiell zu vermehren. Wohl keiner hat sie gern in der Küche.

Doch selbst diese kleinen, unscheinbaren und lästigen Lebewesen sind wunderbar ausge­stattet. Sie können sogar helfen, Pro­b­leme von Menschen zu erforschen und zu lindern. Wie das?

Schlafforscher in Kalifornien arbeiten schon länger mit diesen Tierchen, deren Schlafge­wohn­heiten den unseren gar nicht unähnlich sind. Sie haben einen erkennbaren Schlaf-Wach-Rhythmus, wobei ihr Schlafverhalten von äußeren und in­ne­ren Ein­flüs­­sen bestimmt wird. Und sie träumen sogar, zucken mit ihren Beinen, als würden sie im Schlaf allerlei erleben. Aus ihrem Schlafverhalten erhof­fen sich die Forscher Hinweise darauf, was Schlaf­­pro­bleme verursachen kann und wo es Lösungs­­an­sätze oder Linderung geben könnte.

Träumende Fliegen? Ja, und das, obwohl ihr Gehirn winzig klein ist. Aber dieses winzige Hirn bringt noch mehr fertig. Es kann bis zu 250 Bilder in der Sekunde verarbeiten und sehr schnell darauf reagieren.

Gott muss das Leben lieben, denn Er hat eine außerordentlich abwechslungsreiche und ausgefeilte Fülle davon geschaffen! Das motiviert auch uns, achtsam mit der Schöpfung umzugehen, vor allem natürlich mit unseren Mitmenschen, unseren Nächsten. Und wir wollen Gott, den Schöpfer, von Herzen loben!