
Dafür oder dagegen?
Auf diesen einfachen Nenner bringt Gott in seinem Wort die Antwort auf die wichtigste Frage des Menschen: Besitze ich Christus im Glauben, dann habe ich sein Leben, ewiges Leben. Habe ich den Sohn Gottes nicht, dann bin ich noch „tot in meinen Vergehungen und Sünden“ (Epheser 2,1). Ob ich mich offen gegen Ihn stelle oder mich nur rein äußerlich - zum Beispiel durch die Taufe - zu Ihm bekenne, aber keine lebendige Beziehung zu Ihm habe, ist insofern kein Unterschied. Tot ist tot.
Ich sitze in der U-Bahn. Der Frau mir gegenüber reiche ich eine christliche Schrift. Ich erkläre ihr kurz, worum es geht. Sie lehnt entrüstet ab, empfindet es fast als Belästigung, auf Glaubensfragen angesprochen zu werden. Davon will sie nichts wissen. Da schaltet sich die Frau, die neben mir sitzt, ein: „Der Herr missioniert, das finde ich gut, das ist kein böser Mensch.“ - „Nein, nein, das habe ich auch nicht gesagt, dass er böse ist.“ Freudig überrascht biete ich meiner Fürsprecherin ebenfalls eine Schrift an: „Sie glauben an Jesus Christus als Ihren Erretter?“ Zu meinem Erstaunen reagiert sie zurückhaltend und nimmt das Heft nur zögernd an. Die U-Bahn hält, sie steigt aus.
Jesus Christus sagt: „Wer nicht gegen euch ist, ist für euch.“ Aber Er sagt auch: „Wer nicht mit mir ist, ist gegen mich“ (Lukas 9,50; 11,23). Es kommt auf eine echte, lebendige Beziehung zu Ihm an: „Wer den Sohn hat, hat das Leben.“
Manche fühlen sich schon dann als gute Christen, wenn sie Missionare in Schutz nehmen. So anerkennenswert das auch ist, es bringt einen nicht näher zu Jesus. Nur wer Ihn als seinen Erlöser und Herrn annimmt, ist „für Jesus“ und bekommt ewiges Leben. Dieses ewige Leben garantiert eine unauflösliche Beziehung zum Sohn Gottes und umfasst völlige Freude und tiefen Frieden.