Di Dienstag
23.
Jun Juni
Der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.
Markus 10,45

Gestorben für andere

Am 23. Juni 2018 sitzen in Thailand 12 Kinder und ihr Betreuer in einer unterirdischen Höhle fest, eingeschlossen von steigendem Wasser. Schnell wird eine umfangreiche Rettungsaktion organisiert, da die Luft in der Höhle von Tag zu Tag knapper wird.

Endlich - nach neun Tagen gelingt es den Tauchern, die Gruppe zu finden und die Rettung durch das Einbringen von Sauerstoffflaschen vorzubereiten. Bei dieser Aktion stirbt auf tragische Weise der Taucher Saman Kunan - an Sauerstoffmangel! Nach ihrer erfolgreichen Befreiung erfahren die Kinder, dass ihre Rettung das Leben von Saman gekostet hat. Ihm zu Ehren wurde inzwischen ein Denkmal errichtet.

Obwohl diese aufopferungsvolle Tat nicht mit dem Opfer Jesu am Kreuz vergleichbar ist, gibt es Parallelen: Saman hat zur Rettung der Kinder beigetragen, indem er ihnen unter Lebensgefahr das brachte, was sie zum Überleben benötigten: Sauerstoff. Dies kostete ihn sein eigenes Leben.

Was Saman widerfuhr, war ein tragischer Unfall. Jesus Christus hingegen ließ sich freiwillig und bewusst an das Kreuz von Golgatha nageln. Er starb bewusst, um Menschen zu retten. Er trug bewusst die Sünden derer, die Ihn als ihren Retter annehmen würden. Er tat es aus Liebe!

Die in der Höhle eingeschlossene Gruppe war ohne Hilfe vom Tod bedroht. Das steigende Wasser trennte sie vom lebensnotwendigen Sauerstoff. Ebenso ist jeder Mensch vom ewigen Tod bedroht, weil seine Sünden ihn von Gott trennen. Aber Jesus Christus schenkt jedem, der an Ihn glaubt, das ewige Leben und die Vergebung aller Sünden. Dafür hat Er sein eigenes Leben geopfert!