
Die Spielregeln sind einzuhalten
Wer gemeinsam spielen will, braucht Regeln. Auf dem Kinderspielplatz und da, wo die Großen spielen. Erst recht natürlich beim Fußball, der „wichtigsten Nebensache der Welt“.
Damit ein Spiel fair abläuft, braucht es klare Regeln - und eine neutrale Instanz, die auf deren Einhaltung achtet: den Schiedsrichter. Heute unterstützen ihn dabei nicht nur Linienrichter, sondern auch der VAR (Video Assistent Referee), der Spielszenen in Sekundenschnelle in Zeitlupe überprüfen kann. Und doch gibt es weiterhin Diskussionen über angebliche oder tatsächliche Fehlentscheidungen. Kein Wunder - oft hängt das Ergebnis davon ab.
Wie kommt es, dass wir in dem „Spiel des Lebens“ oft meinen, ohne Regeln auszukommen oder uns einfach unsere eigenen Regeln aufstellen zu können? Gott zeigt uns in seinem Wort, wie wir zum Ziel kommen, und gebietet, dem Evangelium des Herrn Jesus Christus zu gehorchen - und wir sagen: Nein, danke! Wir haben unseren eigenen Weg in den Himmel. Gott sagt uns, wie unser Leben gelingen kann - aber wir meinen, wir könnten selbst bestimmen, was Sünde ist und was nicht! Seltsam - fast so, als würde die deutsche Mannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft das Spiel mit zwei Torhütern auflaufen (weil der Trainer sich das so ausgedacht hat) und sich dann wundert, wenn sie disqualifiziert wird!
Gott sagt in der Bibel: „Geht ein durch die enge Pforte; denn weit ist die Pforte und breit der Weg, der zum Verderben führt, und viele sind, die durch sie eingehen. Denn eng ist die Pforte und schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind, die ihn finden“ (Matthäus 7,13.14). Jesus Christus ist „der Weg“, auf dem wir ans Ziel kommen (Johannes 14,6).