
Eine schreckliche Wahl
Dass die Bibel über die Hölle spricht, empfinden viele Menschen - selbst Christen - als schrecklich. Denn wie kann ein Gott der Liebe Menschen in die Hölle schicken, an einen Ort absoluter Gottesferne, in eine endgültige, ewige Verlorenheit?
Doch bedenken wir: Jeder, der sich eines Tages in der Hölle wiederfindet, hat sie letztlich selbst gewählt. Wer ohne Gott leben und sterben will, lehnt sich gegen Gott auf und ist Ihm ungehorsam. Gott zwingt niemanden. Der Mensch ist keine Marionette des Allmächtigen, nein, Gott respektiert die Antwort jedes Einzelnen.
Deshalb wird es nach dem Tod nur zwei Menschengruppen geben: Die einen sagen: „Gott, dein Wille geschehe. Wir brauchen den Tod deines Sohnes Jesus Christus, um gerettet zu werden. Wir überlassen dir unser Leben und unsere Zukunft.“ Zu den anderen sagt Gott gleichsam (denn Er ist gerecht): „Euer Wille geschehe! Ihr wolltet ohne mich auf der Erde leben. Nun besteht das Gericht darin, dass ihr auch die Ewigkeit ohne mich verbringen müsst, denn eure bösen Taten trennen euch für immer von mir (vgl. Jesaja 59,2). Eine trostlose Ewigkeit ohne Licht und ohne Liebe liegt vor euch. Ihr erntet das, was ihr gesät habt.“
Wenn Gott in der Bibel über die Hölle spricht, dann will Er aufrütteln, die Konsequenzen deutlich machen. Er will zeigen, was geschieht, wenn Menschen seine Gnade und Liebe ablehnen, wenn sie „Nein!“ zu Ihm sagen. Dabei spricht Er das Gewissen an - nicht bloß die intellektuelle Neugier. Denn Er will retten, will Menschen für sich gewinnen und ewig bei sich haben. Er will nicht, dass sie verloren gehen, sondern sie zurückreißen von ihrem Weg ins Verderben. - Wie gut, dass sich manche von Ihm noch retten lassen!