Di Dienstag
5.
Mai Mai
Johannes zeugt von ihm und rief und sprach: Dieser war es, von dem ich sagte: Der nach mir Kommende hat den Vorrang vor mir.
Johannes 1,15

Johannes der Täufer - treuer Vorbote

Bevor Jesus, der Sohn Gottes, vor 2000 Jahren als Mensch auf die Erde kommt, schickt Gott einen Vorboten. Johannes der Täufer hat die Aufgabe, das Kommen des Herrn Jesus, des Königs Israels, anzukündigen.

Und Johannes erfüllt diesen Auftrag mit großer Treue. Die Menschen haben eine hohe Mei­nung von ihm. Manche denken sogar, dass er der Christus sei oder ein großer Prophet. Aber Johannes weist das alles weit von sich. Er möchte überhaupt nicht im Rampenlicht stehen.

Unermüdlich spricht er von der großen Person, die kommen wird. Der Herr Jesus, der Kommende, wird so herrlich und einzigartig sein, dass Johannes sich nicht würdig fühlt, ihm gebückt die Riemen seiner Sandalen zu öffnen. Immer wieder lenkt er die Aufmerksamkeit der Leute von sich weg auf den, der kommen wird.

Gott hat sich den Vorboten für seinen Sohn gut ausgewählt. Er hat einen Mann gewählt, der nicht hoch von sich denkt, aber eine hohe Meinung von Jesus Christus hat. Bei einer Gelegenheit kommen Johannes‘ engste Nachfolger zu ihm und beschweren sich bei ihm. Dieser Jesus, den Johannes immer wieder angekündigt hat, sammelt mehr Nachfolger um sich als Johannes. Sie sind eifersüchtig. Aber wie reagiert Johannes? Er ist richtig froh, als er das hört. Genau das will er doch, dass alle dem Herrn Jesus nachfolgen!

Wie werden sich die Johannes-Jünger geschämt haben, als sie merkten, wie wenig der Täufer an sich und seine eigene Ehre denkt.

Was für ein Vorbild ist Johannes bis heute! Nicht hoch von sich denken, nicht selbst im Rampenlicht stehen wollen, nicht den eigenen Vorteil suchen, sondern treu und uner­müdlich andere auf Jesus Christus hinweisen - das ist die beste und schönste Lebens­aufgabe, die es gibt!