
Es gibt einen Gott
Eines Tages traf ich Jérôme, einen Bekannten, der mir seine Geschichte erzählte:
„Ich hatte meine eigene Firma. Dank meines großen Einsatzes lief alles gut. Doch dann zwangen mich unerwartete Umstände, Konkurs anzumelden - und die Früchte all meiner Mühen verwandelten sich in Schulden …
In meiner Not nahm ich Zuflucht zum Alkohol und rutschte immer tiefer ab. Schließlich reichte meine Frau die Scheidung ein. Verzweiflung und Depression hatten mich fest im Griff. Zum Schlimmsten entschlossen trat ich auf den Balkon. Von der achten Etage - würde ein weiterer Schritt alle meine Probleme lösen? Dann kam mir plötzlich ein Gedanke in den Sinn: Gott! Es gibt einen Gott! In meinem ganzen Leben hatte ich nie an Gott gedacht und nie mit Ihm gerechnet. Der Gedanke an Gott überwältigte mich in diesem Moment und ließ mich nicht mehr los.
Heute weiß ich: Es war Gottes Gnade, die mich davon abhielt, ins Leere zu springen. Ich machte mich auf die Suche - und ein Christ, den ich „zufällig“, wie man so sagt, traf, zeigte mir den einzigen Weg zu Gott. Jesus Christus, sein Kreuz, seine Auferstehung und seine Liebe ließen mich erkennen, wer ich wirklich war: ein schuldiger Mensch vor Gott - doch geliebt und durch Glauben angenommen. Ja, ich kann sagen, dass Jesus Christus mein Erretter und Herr ist.
Zwei Jahre lang hatte ich nichts von meiner Frau gehört. Schließlich machte ich mich auf die Suche nach ihr - und fand sie. Ein zweites Wunder war inzwischen geschehen. Auch sie glaubte seit einiger Zeit an Jesus Christus. Wir sind beide von der Liebe und Gnade Gottes überwältigt.“
Zwei Monate später treffe ich Jérôme erneut: Sein Gesicht strahlt und an seiner Hand glänzt der alte Ehering!