So Sonntag
5.
Apr April
Siehe, da geschah ein großes Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam aus dem Himmel herab und trat hinzu, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Sein Aussehen aber war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie Schnee. Aber aus Furcht vor ihm erbebten die Wächter und wurden wie tot.
Am ersten Tag der Woche aber kommt Maria Magdalene früh, als es noch dunkel war, zur Gruft und sieht den Stein von der Gruft weggenommen.
Matthäus 28; 2; 3; Johannes 20,1

Er ist wahrhaftig auferstanden!

Der stille Sabbat tiefer Trauer und Mutlosigkeit ist vorüber. Am Sonntagmorgen meldet sich das Leben mächtig zurück! Denn in der Morgendämmerung des Sonntags nach dem Passah geschieht erneut ein gewaltiges Erdbeben. Ein Engel wälzt den schweren Stein vom Eingang des Grabes Jesu und setzt sich darauf. Jetzt ist es für alle sichtbar: Das Grab ist leer! Die Wachleute, die die Juden mit Erlaubnis von Pilatus ans Grab gestellt haben, geraten in panische Angst und fliehen.

Szenenwechsel. Maria Magdalene, die Jüngerin Jesu, die ihren Meister liebt, weil Er sie von sieben Dämonen befreit hat, kommt als Erste in aller Frühe zum Grab und findet es ebenfalls geöffnet und leer vor. Sie erschrickt. Eilends läuft sie zu den Jüngern und erzählt ihnen aufgeregt: „Sie haben den Herrn aus der Gruft weg­genommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben“ (Johannes 20,2). Daraufhin machen sich Petrus und Johannes sofort auf den Weg. Der junge Johannes ist schneller als Petrus, der vermutlich nachdenklich zum Grab läuft. Ihn quält, dass er seinen Herrn dreimal verleugnet hat. Doch dann ist er es, der als Erster in die Felsengruft geht. Johannes folgt ihm und beide bestätigen: Das Grab ist leer! Und der auffällig geordnete Zustand beweist, dass der tote Körper des Herrn nicht irgendwie hastig beiseitegeschafft wurde. Nein, Jesus selbst ist „in aller Ruhe“ aus dem Tod auferstanden! - Welche Konsequenzen hat diese Wahrheit für Sie?