
Er ist wahrhaftig auferstanden!
Der stille Sabbat tiefer Trauer und Mutlosigkeit ist vorüber. Am Sonntagmorgen meldet sich das Leben mächtig zurück! Denn in der Morgendämmerung des Sonntags nach dem Passah geschieht erneut ein gewaltiges Erdbeben. Ein Engel wälzt den schweren Stein vom Eingang des Grabes Jesu und setzt sich darauf. Jetzt ist es für alle sichtbar: Das Grab ist leer! Die Wachleute, die die Juden mit Erlaubnis von Pilatus ans Grab gestellt haben, geraten in panische Angst und fliehen.
Szenenwechsel. Maria Magdalene, die Jüngerin Jesu, die ihren Meister liebt, weil Er sie von sieben Dämonen befreit hat, kommt als Erste in aller Frühe zum Grab und findet es ebenfalls geöffnet und leer vor. Sie erschrickt. Eilends läuft sie zu den Jüngern und erzählt ihnen aufgeregt: „Sie haben den Herrn aus der Gruft weggenommen, und wir wissen nicht, wo sie ihn hingelegt haben“ (Johannes 20,2). Daraufhin machen sich Petrus und Johannes sofort auf den Weg. Der junge Johannes ist schneller als Petrus, der vermutlich nachdenklich zum Grab läuft. Ihn quält, dass er seinen Herrn dreimal verleugnet hat. Doch dann ist er es, der als Erster in die Felsengruft geht. Johannes folgt ihm und beide bestätigen: Das Grab ist leer! Und der auffällig geordnete Zustand beweist, dass der tote Körper des Herrn nicht irgendwie hastig beiseitegeschafft wurde. Nein, Jesus selbst ist „in aller Ruhe“ aus dem Tod auferstanden! - Welche Konsequenzen hat diese Wahrheit für Sie?