Mo Montag
30.
Mär März
„Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein König kommt zu dir, sanftmütig und auf einer Eselin reitend, und zwar auf einem Fohlen, einem Jungen des Lasttiers.“
Matthäus 21,5

Der Einzug in Jerusalem

Festtrubel und erwartungsvolle Vorbereitungen herrschen in diesen Tagen in Jerusalem, als sich Jesus und seine Jünger der Stadt vom Ölberg aus nähern.

Und Jesus - wie wird Er sich verhalten? Wird Er vorsichtig jede Konfrontation mit den religiösen Führern seines Volkes vermeiden?

Zwei seiner Jünger erhalten einen interessanten Auftrag: Sie sollen im Nachbarort eine Eselin mit ihrem Fohlen ausleihen. Gewiss sind sie verwundert, die beiden Männer - aber das Großartige an ihnen ist, dass sie ihrem Herrn einfach gehorchen, auch wenn sie den Sinn seiner Anweisung noch nicht verstehen. Dafür werden sie Zeugen, wie Jesus auf dem Esel in Jerusalem einzieht.

Diejenigen in Jerusalem, die auf den Messias warten, erinnern sich vielleicht daran, dass einer ihrer Propheten vor langer Zeit Folgendes vorausgesagt hatte: „Frohlocke laut, Tochter Zion; jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König wird zu dir kommen: Gerecht und ein Retter ist er, demütig und auf einem Esel reitend, und zwar auf einem Fohlen, einem Jungen der Eselin“ (Sacharja 9,9). Jedenfalls begleiten sie Jesus jubelnd bei seinem Einzug und breiten Kleider und abgerissene Palmzweige auf dem Weg aus. „Hosanna dem Sohn Davids! Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!“, schallt es durch die Straßen. Hosanna - das heißt: „Hilf doch!“ So wird der Messias begrüßt, der „Gesalbte“, der Retter, den Gott seinem leidenden Volk schon so lange verheißen hatte.

Jesus lässt sich diese schlichte Huldigung der einfachen Menschen freundlich gefallen. Gewiss sind viele darunter, die von Ihm schon Worte des Lebens gehört und Hilfe erfahren haben.