
Gedanken zum Markus-Evangelium
Nach der Aufnahme der Brautgemeinde Jesu in den Himmel wird in Europa der Abfall einsetzen.Die biblischen Werte werden vollständig verworfen. Diese Bewegung wird der Antichrist, auch „Mensch der Sünde“ genannt, aufgreifen und sich selbst als Gott anbeten lassen. Parallel dazu wird Gott im Volk Israel Menschen zum wahren Glauben erwecken. Sie werden in die Welt hinausgehen und verkündigen, dass Jesus Christus wiederkommen wird, um sein Reich zu errichten (Evangelium des Reiches). Doch viele, die glauben, werden einer schrecklichen Verfolgung ausgesetzt sein (Zeit der Drangsal), die der Teufel in Gang setzt, weil er und seine Engel dann vom Himmel auf die Erde geworfen worden sind (vgl. Offenbarung 12,7–12).
Am Ende dieser dreieinhalbjährigen Zeitperiode wird es gewaltige Umwälzungen geben. Ein Bibelausleger beschreibt sie folgendermaßen: „Sonne, Mond und Sterne werden in der Bibel manchmal als Symbole für höchste, abgeleitete und untergeordnete Macht verwendet. Hier ist von ‚Kräften in den Himmeln‘ die Rede, wie der letzte Teil von Vers 25 zeigt. Doch diese Rede des Herrn ist nicht durch eine so ausgeprägte Symbolsprache gekennzeichnet wie das Buch der Offenbarung. Deshalb nehmen wir an, dass im wörtlichen Sinn Erschütterungen, die auch die Himmelskörper einbeziehen, nicht auszuschließen sind - insbesondere, da wir wissen, dass sich die Sonne buchstäblich verdunkelte, als Jesus starb. Die Verfinsterung jener Tage wird dazu dienen, den Lichtglanz seiner Erscheinung umso deutlicher hervortreten zu lassen, wenn Er in Wolken mit großer Macht und Herrlichkeit kommt“ (F. B. Hole: Grundzüge des Neuen Testaments, Band 1).