Fr Freitag
6.
Mär März
Jesus sagt: Ich bin innerlich bewegt über die Volksmenge, denn schon drei Tage weilen sie bei mir.
Und sie erstaunten sehr über seine Lehre; denn er lehrte sie wie einer, der Vollmacht hat, und nicht wie die Schriftgelehrten.
Markus 8,2; Markus 1,22

Jesus kennenlernen - Worte des Lebens

Wer hat nicht schon unter Lehrern, Dozenten und Rednern „gelitten“, die ihren Stoff so eintönig vermitteln, dass man kämpfen muss, um nicht einzuschlafen!

Bei Jesus ist das anders. Ganz anders. Um Ihn versammeln sich immer wieder unzählige Menschen und hören Ihm stunden-, ja tagelang zu. Jesus spricht ihre Sprache, theoretisiert nie, sondern erzählt anschauliche Gleichnisse aus dem Alltag. Er überrascht mit unerwarteten Pointen, Ironie und klaren Ansagen: „Blinde Leiter, die ihr die Mücke seiht, das Kamel aber verschluckt!“ (Matthäus 23,24). Er trifft immer die Herzen und Gewissen seiner Zuhörer.

Doch hinter Jesu Worten steckt weit mehr als eine außergewöhnliche Redegabe. Der tiefgehende Prolog des Evangeliums nach Johannes (Johannes 1,1–3) gibt einen Einblick in dieses Geheimnis: Jesus ist „das Wort“, das „im Anfang war“ - ewig. „Das Wort war bei Gott“ und ist zugleich selbst Gott. Außerdem ist „das Wort“ der Schöpfer - nichts existiert ohne Ihn. Und das Besondere: „Das Wort wurde Fleisch“, wurde Mensch, und „wohnte unter uns“ (Johannes 1,14).

Jesus ist das Wort, Er ist Gott und Mensch in einer Person. Wo Er spricht, kann sich niemand seiner Wirkung entziehen oder gleichgültig bleiben. Wer Ihn hört, stimmt entweder überzeugt zu - oder lehnt Ihn leidenschaftlich ab. Neutral bleiben? Unmöglich!