Mi Mittwoch
4.
Mär März
Jesus spricht: Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden.
Geht ein durch die enge Pforte.
Denn durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es.
Johannes 10,9; Matthäus 7,13; Epheser 2,8

Die Tür zu Gott

In allen Religionen geht es um die Frage, wie Menschen erlöst werden können. Die Erlösung sei mit einer Tür vergleichbar, die zu Gott führt. Um durch diese Tür gehen zu können, müsse man eine Reihe von Regeln befolgen und gute Taten tun. Erst am Ende des Lebens gehe man durch diese Tür. - Demnach hängt alles davon ab, wie man sich bis zum Ende seines Lebens verhält. So kann also niemand sicher sein, dass er das Ziel erreicht, und es bleibt die quälende Frage: Reichen meine guten Taten aus, um Gott (oder, je nach Religion, die Götter) zufriedenzustellen?

Die Botschaft der Bibel dagegen ist völlig anders. Sie stellt uns den Retter vor: Jesus, den Sohn Gottes, der von sich sagt: „Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich eingeht, so wird er errettet werden.“ Wer an Jesus Christus glaubt, der ist durch diese Tür hindurchgegangen und gerettet. Das heißt: Wenn ich an den Herrn Jesus glaube, bekomme ich das ewige Leben - hier und heute! Ich kann also schon heute wissen, was mich nach dem Tod erwartet.

Die „Pforte“ oder „Tür“ ist eng, weil man durch sie nur gelangen kann, wenn man nichts von sich selbst mitnimmt. Wer meint, mit guten Werken kommen zu müssen, passt nicht hindurch. Nur wer sich vor Gott klein macht und seine Schuld vor Gott eingesteht, kann hindurchgelangen. Dann schenkt Er mir aus reiner Gnade seine vollkommene Erlösung, und mein Zugang zum Himmel ist völlig sicher, weil mein Retter jetzt schon dort ist. Die Errettung ist also „nicht aus euch“, sondern „Gottes Gabe“.