
Schiffbruch - aber nicht ohne Hilfe
Juni 1942: Die verwitwete Missionarin Ethel Bell verlässt mit ihren beiden Kindern die Elfenbeinküste, um in die USA zurückzukehren. Die Schiffsreise verläuft zunächst planmäßig, doch dann kreuzt in den Wirren des Krieges ein feindliches U-Boot ihren Kurs und greift den Dampfer mit Torpedos an. Er sinkt - nur Ethel Bell, ihre beiden Kinder und 16 weitere Passagiere überleben. Zwanzig Tage lang treiben sie in einem Rettungsboot auf dem Ozean, bis sie schließlich von einem anderen Schiff entdeckt und gerettet werden - krank, unterernährt, aber am Leben.
Später schreibt Bell in ihrem Buch Schiffbrüchig: „Das Gebet war das Wichtigste, während wir um unser Überleben kämpften. Nichts ist unmöglich, wenn wir beten. Unser Gebet kann Gottes mächtige Hand bewegen, und Er handelt, um uns zu helfen.“
Diese Begebenheit soll uns Mut machen, in jeder Lebenslage zu Gott zu beten. Nichts ist Ihm zu groß oder zu schwer - schließlich ist Er der allmächtige Gott. In seiner Liebe zu uns ist Er stets bereit, uns bei allem zu helfen und uns beizustehen. Der bekannte China-Missionar Hudson Taylor sagte einmal: „Wir brauchen keinen großen Glauben, sondern den Glauben an einen großen Gott.“ Das ist das Geheimnis des Gebets: Wenn wir den großen Gott vor Augen haben, werden unsere größten Probleme klein.