
Gott führt uns zu sich
Ein neunjähriger Junge, das einzige Kind eines christlichen Ehepaars, bat seine Mutter immer wieder inständig, mit ihm auf den Knien für diejenigen zu beten, die den Herrn Jesus noch nicht kannten und nicht errettet waren.
Oft traf er sich mit seinen Cousins zum Spielen. Eines Tages verletzte ihn einer von ihnen mit einem gefährlichen Gegenstand so unglücklich, dass er in die Notaufnahme eines Krankenhauses gebracht werden musste. Drei Tage später verstarb er. Dieses tragische Ereignis erschütterte Eltern und Nachbarn zutiefst.
Bei der Beerdigung wurde das Evangelium verkündet. Die Familienmitglieder, für die das Kind so eindringlich gebetet hatte, wurden von der Botschaft der Liebe Gottes berührt. Andere, deren Beziehung zu Gott erkaltet war, erkannten ihre Schuld und erneuerten ihr Leben mit Jesus Christus. Ein Ehepaar, das von weit her angereist war, hörte die Botschaft zum ersten Mal und nahm Jesus als Erretter an. Sie hatten zuvor nie erfahren, dass sie mit Gott versöhnt werden mussten. Heute versammeln sich an ihrem Wohnort Gläubige regelmäßig zum Gottesdienst und zur Predigt von Gottes Wort.
Wir verstehen nicht immer, wie Gott wirkt. Er kann sowohl tiefes Leid als auch das Gebet eines Kindes gebrauchen, um seinen Plan zu erfüllen. Oft bleiben seine Hand für uns unsichtbar und seine Wege rätselhaft. Doch alles dient dazu, dass Menschen letztendlich gesegnet werden.