
Göttliche Heilung
Ein Bauer hatte ein Fohlen, das niemanden an sich heranließ. Es war eigensinnig und störrisch. Eines Tages lief es vom Hof weg, und alle Suchaktionen blieben erfolglos. Wahrscheinlich tobte es sich irgendwo in den Bergen aus.
Eines Nachts wird der Bauer durch das laute Bellen seiner Hunde geweckt. Hufgetrappel vor dem Haus lockt ihn nach draußen. Und welche Überraschung: Sein Fohlen ist zurückgekehrt! Es hinkt, denn ein Splitter hat seinen Huf verletzt. Doch es weiß, wo es Hilfe finden kann. Ruhig lässt es den Bauern an sich heran und hebt sein Bein an, damit er den Splitter entfernen kann. Dankbar leckt es seine Hand und springt glücklich umher.
Wer hat nicht schon einmal den Wunsch verspürt, unabhängig zu sein und sich von allen Zwängen zu befreien? Manchmal möchte man den göttlichen Geboten trotzen, um seinen Leidenschaften freien Lauf zu lassen. Gott gewährt dem Menschen diese Freiheit, doch sie führt oft zu Problemen und neuen Abhängigkeiten.
Gott ist nicht gleichgültig gegenüber dem Elend eines Menschen, der auf Abwege geraten ist. Er will helfen, Einsicht schenken und letztlich zur Umkehr bewegen. Manchmal nutzt Er dazu Krankheiten, Unfälle, den Verlust eines geliebten Menschen oder andere schwerwiegende Ereignisse.
Wenn du spürst, dass Gott dir auf diese Weise etwas sagen will, dann überdenke dein Leben! Gibt es da etwas, das du verurteilen musst? Dann wende dich an Gott. Habe Vertrauen zu Ihm - wie das verletzte Fohlen zu seinem Besitzer - und bekenne Ihm dein Fehlverhalten. Glaube an Jesus Christus, und du wirst ein befreites, glückliches Leben in der Gemeinschaft mit Gott führen können.
„Kehrt um zu dem Herrn, eurem Gott; denn er ist gnädig und barmherzig, langsam zum Zorn und groß an Güte“ (Joel 2,13).