
Redewendungen, die aus der Bibel stammen (1)
Wissen Sie, wie stark die Bibel die deutsche Sprache geprägt hat? Eine ganze Reihe von Redewendungen und lehrreichen Sprüchen, die wir bis heute im Alltag verwenden, stammen aus der Bibel.
Der Tagesvers zum Beispiel entspricht fast genau der bekannten Redewendung: „Wer Wind sät, wird Sturm ernten.“ Sie bedeutet: Wer Unruhe stiftet oder etwas Böses verursacht, muss mit noch schlimmeren Konsequenzen rechnen. Kleine Handlungen oder Entscheidungen können große unkontrollierbare Folgen haben. Wer hätte gedacht, dass diese Erfahrung schon einem Schreiber des Alten Testaments aus dem 8. Jahrhundert vor Christus bekannt war!
Auch im Neuen Testament zeigt Gott ein ähnliches Prinzip auf: Der Mensch erntet, was er sät (vgl. Galater 6,7). Diese Wahrheit sollte uns zur Vorsicht warnen - sowohl im Reden als auch im Handeln.
Das gilt für unsere zwischenmenschlichen Beziehungen, aber noch mehr für unsere Beziehung zu Gott. Wer in diesem Leben nur für das Diesseits „sät“, wird niemals das ewige Leben „ernten“.
Allein der Glaube an Jesus Christus ist die „Saat“, die Frucht für die Ewigkeit hervorbringt. Wer an Ihn glaubt und für Ihn lebt, wird für seine Treue und Hingabe belohnt werden.
Wer jedoch „für sein eigenes Fleisch sät“, also seinem Eigenwillen folgt, „wird von dem Fleisch Verderben ernten“ (Galater 6,8). Alles, wofür er sich in seinem Leben eingesetzt hat, wird vergehen- und er selbst wird verloren sein.
„Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden“ (Apostelgeschichte 16,31).