Di Dienstag
22.
Dez Dezember
Dies ist Gottes Gebot, dass wir an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben. ... Lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit.
Durch die Liebe dient einander.
1. Johannes 3,23.18; Galater 5,13

Ein Buch voller Überraschungen (1)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts besucht ein christlicher Missionar eine japanische Insel. In einem kleinen Dorf trifft er auf zwei Brüder, Shosei und Majan, und schenkt ihnen eine Bibel.

Die beiden beginnen darin zu lesen. Eines Morgens sagt Shosei zu seinem Bruder: „Das Buch steckt voller Überraschungen! Es lehrt uns, einander zu lieben und sich gegenseitig zu unterstützen. Das klingt vielversprechend! Wäre es nicht einen Versuch wert, von heute an nach diesen Prinzipien zu leben?“

Eines Tages kommt ein Bettler vorbei. Die Brüder laden ihn ein und geben ihm etwas zu essen. Als er sie erstaunt ansieht, erklären sie ihm: „Wir lesen gerade ein Buch, das von einem liebenden Gott berichtet. Dieser Gott hat seinen Sohn auf die Erde gesandt, um uns von unseren Sünden zu erretten. Sein Name ist Jesus. Wir haben unser bisheriges Leben verurteilt und Jesus als unseren Erlöser angenommen. Jetzt wollen wir so leben, wie uns dieses Buch lehrt.“

Der Bettler möchte mehr darüber erfahren und setzt sich fortan täglich vor die Hütte der beiden Brüder, um ihnen beim Lesen zuzuhören. Mit der Zeit schließen sich immer mehr neugierige Dorfbewohner an, und bald bildet sich eine große Gruppe von Zuhörern um Shosei und Majan. Viele nehmen die Worte in ihr Herz auf, und nach und nach bekennen sich immer mehr Dorfbewohner zum christlichen Glauben, wie er in der Bibel gelehrt wird. Dadurch verändert sich die Atmosphäre im Dorf allmählich: Manche schlechten Gewohnheiten verschwinden und die Menschen beginnen, sich gegenseitig zu unterstützen.

Fortsetzung morgen