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12.
Nov November
Warum wird es bei euch für unglaubhaft gehalten, wenn Gott Tote auferweckt?
Apostelgeschichte 26,8

Unmöglich!?

Jesus Christus hat Tote auferweckt: ein junges Mädchen, das gerade erst gestorben war, einen jungen Mann, der schon ein paar Stunden tot war, und Lazarus, der bereits vier Tage im Grab lag.

Jesus sagt auch, dass eines Tages „alle, die in den Gräbern sind, seine Stimme hören und hervorkommen werden: die das Gute getan haben, zur Auferstehung des Lebens, die aber das Böse verübt haben, zur Auferstehung des Gerichts“ (Johannes 5,28.29). Doch viele Menschen halten das für unmöglich. Sie glauben nicht, dass einmal alle - Lebende wie Tote - vor Gott Rechenschaft über ihr Leben ablegen müssen.

Unmöglich? Ein Blick in die Geschichte zeigt etwas anderes: Hätte man 539 v. Chr. die Bewohner Babylons gefragt, ob der persische Eroberer Kyros ihre Stadt einnehmen könnte, hätten sie es für ausgeschlossen gehalten. Babylon galt als uneinnehmbar - geschützt durch zwei meterdicke Mauern und einen tiefen Wassergraben. Zudem waren Vorräte für zwanzig Jahre eingelagert, so dass man die Belagerer ignorieren konnte. Man fühlte sich sicher.

Eines Nachts jedoch feierten sie ein großes Fest (vgl. Daniel 5). Dort wurde König Belsazar prophezeit, dass sein Königreich zerteilt und den Medern und Persern gegeben werden würde (V. 28). Währenddessen ließ Kyros den Euphrat, der durch die Stadt floss, in die Belagerungsgräben umleiten. So konnten seine Truppen auf dem trockenen Flussbett unter den Mauern hindurchmarschieren. Belsazar wurde getötet (V. 30), das babylonische Weltreich fiel, und die Meder und Perser übernahmen die Herrschaft.

Die Eroberung war nicht unmöglich - nur unvorstellbar. Genau darin lag der Fehler.

Warum wird es heute für unglaubhaft gehalten, dass Gott Tote auferweckt? Wenn Er das nicht könnte, wäre Er nicht Gott.