Mi Mittwoch
11.
Nov November
Das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit. ... Das Törichte Gottes ist weiser als die Menschen, und das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen.
1. Korinther 1,18.25

Das Wort vom Kreuz

„Das Wort vom Kreuz“ ist die Botschaft vom Sühnetod Jesu Christi. Nicht wenige Menschen glauben zwar an die Existenz Gottes, können aber mit Jesus und seinem Kreuz nichts anfangen oder reagieren ungehalten, wenn sie darauf angesprochen werden. Dagegen fänden sie es ganz akzeptabel, wenn der Mensch sich die ewige Glückseligkeit durch gute Taten erwerben müsste. Ein zum Tod verurteilter Jesus könne sie ihrer Meinung nach nicht erretten.

Deshalb nehmen unter den „Weisen“ dieser Welt nicht viele „das Wort vom Kreuz“ an (V. 26). Denn wer seinen eigenen Kenntnis- und Erfahrungshorizont zum Maßstab macht, statt auf Gott zu hören, hält das Kreuz für unsinnig und kraftlos. Wie sollte ein Hingerichteter es auch wert sein, dass man Ihm vertraut, wenn Er sich nicht einmal zu wehren verstand und nicht die Kraft hatte, seine Idee durchzusetzen? - So wendet man sich hochmütig von dem gekreuzigten Retter ab.

Doch was in den Augen vieler Menschen „töricht“ und „schwach“ ist, ist in Wahrheit „weise“ und „stark“. Und wer die Weisheit und Stärke Gottes, die sich im Kreuzestod Jesu zeigt, anerkennt und glaubend an sich erfährt, wird frei und glücklich. Verlorene Sünder erkennen, dass Gott ihnen in Christus „Weisheit, Gerechtigkeit und Erlösung“ anbietet (V. 30). Deshalb vertrauen sie Ihm als ihrem Retter.