Mo Montag
9.
Nov November
Ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres.
Niemand näht einen Flicken von neuem Tuch auf ein altes Kleidungsstück.
Hesekiel 36,26; Markus 2,21

Irreparabel!

Ein alter Mann besaß ein kleines, baufälliges Haus. Eines Tages kommt ein reicher Fremder zu ihm und fragt, ob er das Häuschen samt Grundstück kaufen könne. Der Alte schaut ihn verdutzt an, doch als der Fremde ihm einen sehr guten Preis nennt, willigt er ein. Er hat ohnehin vor, bald in ein Seniorenheim zu ziehen. Der Kaufvertrag wird besiegelt und der Fremde verabschiedet sich.

Nachdenklich sieht sich der alte Mann in seinem Haus um und murmelt: „In diesem Zustand kannst du das nicht verkaufen.“ Also beschließt er, alles Mögliche zu reparieren. Zuerst ersetzt er die zerbrochenen Fensterscheiben, dann richtet er die Türen neu aus und befestigt die wackelige Treppe. Zuletzt kümmert er sich um den Ofen und das Dach. Stolz betrachtet er sein Werk und denkt: „Jetzt kannst du das Haus mit gutem Gewissen übergeben!“

Doch kaum ist der Kaufpreis bezahlt, lässt der neue Besitzer das alte Haus einfach abreißen. Er will das Grundstück für einen Neubau nutzen.

Diese Erzählung erinnert mich daran, wie Gott das Leben eines Menschen verändert. Wer hat nicht schon versucht, sein „Haus“, also sich selbst, zu verbessern, um Gott zu gefallen? Doch Gott benötigt unsere „Reparaturen“ nicht. Kein Mensch kann sich selbst veredeln, und Gott tut es auch nicht. Er schafft etwas Neues!

Jeder, der erkennt, dass er mit seiner Schuld vor Gott nicht bestehen kann, und glaubt, dass nur Christus ihn von seinen Sünden befreien kann, erhält ein „neues Leben“. Seine belastete Vergangenheit wird von Gott endgültig ausgelöscht. Solchen Menschen verspricht Gott: „Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nie mehr gedenken“ (Hebräer 10,17). Er schenkt ihnen ein neues Herz, das fähig ist, Ihn zu lieben und Ihm zu gefallen.