Mi Mittwoch
28.
Okt Oktober
Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer.
Römer 3,12

Gute Menschen?

Der Großvater war gestorben. Wenige Tage nach der Beerdigung suchte seine kleine Enkelin mit ihrer Mutter das Grab auf. Nachdenklich fragte das Mädchen: „Mama, wo ist denn jetzt der Opa?“ Die Mutter antwortete: „Der Opa ist jetzt dort, wo alle guten Menschen hinkommen, wenn sie sterben: bei Gott im Himmel.“

Sicher hatte die Kleine ihren Großvater noch als den guten Opa in Erinnerung. Die Antwort der Mutter wird ihr eingeleuchtet haben. Aber entspricht sie auch der Wahrheit?

Die Entscheidung, wer in den Himmel kommt, liegt bei Gott, der den Himmel bewohnt und dort das alleinige Hausrecht besitzt. Es ist er­schütternd zu lesen, was Gott in der Bibel über die Menschen sagen muss: Alle sind „abgewichen, untauglich geworden“; „da ist keiner, der Gutes tut“! - Ohne Ausnahme? Ja, denn selbst der beste Mensch schafft es nicht, Gottes heiligen, absoluten Ansprüchen gerecht zu werden. Das eigenwillige und sündige Herz des Menschen beeinflusst selbst seine edelsten Taten. Deshalb ist keiner so, wie er ist, für Gottes Gegenwart rein genug.

Vor fast 2000 Jahren gab es jedoch einen Menschen, der stets nur das tat, was Gott gefiel: Jesus Christus, der Sohn Gottes. Er kam als Mensch auf die Erde, um „der Mittler zwischen Gott und Menschen“ zu werden (1. Timotheus 2,5).

Nur Jesus Christus kann zwischen Gott und Menschen vermitteln. Nur durch Ihn kann der Mensch in die ewige Herrlichkeit Gottes kommen. Aus eigener Kraft heraus schafft er es nicht - auch wenn er sich ein Leben lang darum bemüht, das zu sein, was wir landläufig einen „guten Menschen“ nennen. Er braucht Jesus Christus als Mittler, der sich selbst als Lösegeld für alle Menschen gab. Nur für den, der dieses Angebot annimmt, steht der Himmel offen.