
Warnungen ignoriert
Am 16. März 1980 beginnt es im Mount St. Helens heftig zu rumoren. Seit 123 Jahren gilt dieser Berg im Nordwesten der USA als „ruhender Vulkan“. Schon bald warnen Vulkanologen vor einer bevorstehenden Eruption, woraufhin fast die gesamte Bevölkerung aus der Gefahrenzone evakuiert wird. Doch einige weigern sich, das gefährliche Gebiet zu verlassen. Die einen vertrauen darauf, dass nach so vielen Jahrzehnten der Ruhe nun kein Ausbruch mehr zu erwarten ist. Andere glauben, dass es schon nicht so schlimm werden wird. Und eine dritte Gruppe ist fest davon überzeugt, notfalls Schutz im nahe gelegenen Bergwerksstollen zu finden.
Doch am 18. Mai werden sie alle von einer gigantischen Explosion des Vulkans überrascht und sterben in den heißen Lavaströmen oder unter der glühenden Asche. Sie haben sämtliche Warnungen in den Wind geschlagen.
Auch Gott warnt vor dem kommenden Gericht, das alle die treffen wird, die sich nicht „evakuieren“ lassen und die Erlösung ablehnen, die Gott in Jesus Christus anbietet.
Die einen spotten und sagen: „Wo ist die Verheißung seiner Ankunft? Denn seitdem die Väter entschlafen sind, bleibt alles so von Anfang der Schöpfung an“ (2. Petrus 3,4). Sie meinen, es ginge alles so schön weiter wie bisher.
Andere denken, Gott werde schon nicht so streng sein und über die „kleinen“ Sünden, die sie begangen haben, hinwegsehen.
Die dritte Gruppe hofft, in dem „Stollen“ ihrer eigenen Gerechtigkeit Schutz zu finden.
Aber wenn das göttliche Gericht kommt, werden sich alle diese Ansichten als Irrtum erweisen. Darum: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht!“ „Siehe, jetzt ist die wohlangenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils“ (Hebräer 3,15; 2. Korinther 6,2).