Mo Montag
8.
Jun Juni
Petrus sagte zu dem Gelähmten: In dem Namen Jesu Christi, des Nazaräers, steh auf und geh umher! Und er ergriff ihn bei der rechten Hand und richtete ihn auf.
Apostelgeschichte 3,6.7

Jesus lebt!

Mitten in Jerusalem, am Eingang des Tempels, sitzt ein gelähmter Mann und bettelt um Almosen. Da kommen die beiden Apos­tel Petrus und Johannes vorbei. Geld, mit dem sie ihm helfen könnten, haben sie nicht. Doch sie können dem armen Gelähmten sehr viel mehr geben: Sie machen ihn gesund - auf übernatürliche Weise! Seine Füße und Knöchel werden plötzlich stark, er springt auf, läuft im Tempel umher und lobt Gott.

Die vielen Menschen, die dieses Wunder miterleben, kommen aus dem Staunen nicht heraus. Bewundernd blicken sie auf die beiden Apostel. Doch Petrus erklärt, dass sie dieses Wunder nicht aus eigener Kraft vollbracht haben. Sie haben in der Kraft und im Namen Jesu Christi gehandelt.

Auch Jesus hatte Wunder getan, doch die Obersten der Juden töteten Ihn aus Neid. Er starb und wurde begraben. War damit alles aus? Nein, die Heilung des Gelähmten ist ein mächtiges Zeugnis dafür, dass Jesus wieder auferstanden ist. Wie sonst hätte dieses Wunder in seiner Kraft geschehen können? Ein Toter hat keine Kraft! Also: Jesus Christus lebt! Das können auch mehr als 500 Menschen bezeugen, die Ihn nach seiner Kreuzigung 40 Tage lang lebend sahen. Danach fuhr Er vor den Augen der Apostel in den Himmel auf. Von dort aus beauftragte Er Petrus und Johannes und befähigte sie, dieses Wunder zu tun.

In der Anfangszeit des Christentums wirkte Jesus vom Himmel aus viele solcher Wunder. Dadurch hat Er bewiesen, dass Er lebt und dass eine neue Zeitepoche begonnen hat. Wer jetzt an diesen gestorbenen und auferstandenen Jesus glaubt, empfängt die Vergebung seiner Sünden und ist für immer gerettet.