So weit der Osten ist vom Westen, hat Gott von uns entfernt unsere Übertretungen.
Psalm 103,12

Was Gott mit Sünden macht
Wer einmal unter der Last seiner Sünden gelitten hat und keinen Ausweg wusste, wird - wie einst König David - von Glück oder Glückseligkeit sprechen, wenn er erfährt, dass Gott ihm vergeben hat: „Glückselig die, deren Gesetzlosigkeiten vergeben und deren Sünden bedeckt sind! Glückselig der Mann, dem der Herr Sünde nicht zurechnet!“ (Römer 4,7.8). Dieses Glück kann sich niemand verdienen - es ist ein Gnadengeschenk Gottes für jeden, der Ihm seine Sünden bekennt.
Und was geschieht mit den Sünden? Die Bibel gibt Antwort:
- Meine Sünden sind nicht mehr erreichbar. „So weit der Osten ist vom Westen, hat er von uns entfernt unsere Übertretungen“ (Psalm 103,12).
- Meine Sünden sind nicht mehr zu sehen. „Ich habe deine Übertretungen getilgt wie einen Nebel, und wie eine Wolke deine Sünden. Kehre um zu mir, denn ich habe dich erlöst!“ (Jesaja 44,22).
- Meine Sünden sind vernichtet. „Er wird sich unser wieder erbarmen, wird unsere Ungerechtigkeiten niedertreten“ (Micha 7,19).
- Meine Sünden sind nicht mehr zu finden. „Du wirst alle ihre Sünden in die Tiefen des Meeres werfen“ (Micha 7,19).
- Meine Sünden werden von Gott nicht mehr beachtet. „Siehe, zum Heil wurde mir bitteres Leid: Du zogst liebevoll meine Seele aus der Grube der Vernichtung; denn alle meine Sünden hast du hinter deinen Rücken geworfen“ (Jesaja 38,17).
- An meine Sünden wird von Gott nicht mehr gedacht. „Ihrer Sünden und ihrer Gesetzlosigkeiten werde ich nie mehr gedenken“ (Hebräer 10,17).
Das ist die unermessliche Gnade Gottes: Er vergibt völlig und für immer.