
Das Fest der Pfingsten (2)
Jesus Christus hatte seinen Jüngern beim letzten Zusammensein vor seinem Sterben am Kreuz angekündigt, dass Er bald zu seinem Vater im Himmel zurückkehren würde. Er versprach ihnen: „Ich werde den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Sachwalter geben, dass er bei euch sei in Ewigkeit, den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, weil sie ihn nicht sieht noch ihn kennt. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein. Ich werde euch nicht verwaist zurücklassen, ich komme zu euch“ (Johannes 14,16–18).
Dieses Versprechen löste Jesus Christus jetzt ein - begleitet von spektakulären äußeren Zeichen. So konnten die ersten Christen plötzlich in Fremdsprachen sprechen, die sie nie gelernt hatten, und richteten sich damit direkt an die ausländischen Pilger, die sich zu diesem Zeitpunkt in Jerusalem aufhielten.
Doch vor allem die innere Verwandlung der Nachfolger Jesu macht sprachlos. Furcht, Verzagtheit und Scheu sind wie weggeblasen. Die Jünger, die sich nach dem Tod Jesu noch hinter verschlossenen Türen versteckt hielten, treten nun mutig an die Öffentlichkeit. Petrus nutzt die Gelegenheit und hält seine erste flammende Predigt - vor einer staunenden Menge in Jerusalem. Mit klaren Worten ruft er alle Zuhörer zum Glauben an den Herrn Jesus Christus auf.