Mi Mittwoch
20.
Mai Mai
Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Gott wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner ist.
Hebräer 11,6

Zu kurz gedacht

Viele Menschen haben eine hohe Meinung von Gott. Sie respektieren, ja, bewundern Ihn. Und sie meinen es ehrlich. - Aber sie glauben Ihm nicht!

Nehmen wir einmal an, jemand sagt zu Ihnen: „Herr/Frau X, ich habe große Hochachtung vor Ihnen. Ich bewundere Sie - aber ich glaube Ihnen kein Wort.“ Würde Sie das freuen, oder wären Sie enttäuscht und verärgert? Wenn Ihr Chef Ihnen so etwas sagen würde - würden Sie dann nicht Ihre berufliche Zukunft woanders suchen? Wenn ein Freund oder eine Freundin das zu Ihnen sagen würde - wäre das gut für Ihre Beziehung? Wie verletzt wäre eine Mutter, wenn sie ihr Kind sagen hörte: „Ich habe meine Mama sehr lieb - aber ich glaube ihr kein Wort!“

Doch so oder ähnlich reden manche Christen von Gott. Sie sprechen gut über Ihn, sie verteidigen oder predigen Ihn sogar - und meinen, dass müsse Er ihnen hoch anrechnen. Aber sie glauben Ihm nicht! Und sie merken nicht, wie widersprüchlich das ist. Sie nehmen Gott, seine Botschaft und die Gabe seines Sohnes Jesus Christus nicht ernst und begreifen nicht, wie sehr sie Gott damit beleidigen und entehren. Sie treten seine Liebe mit Füßen und disqualifizieren sich dadurch selbst für den Himmel. Denn „ohne Glauben ist es unmöglich, Gott wohlzugefallen“.

Alles, was in der Bibel steht, ist geschrieben, „damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus ist, der Sohn Gottes, und damit ihr glaubend Leben habt in seinem Namen“. Denn nur denen, die Jesus aufnehmen, die also an Ihn glauben, gibt Er das Recht, Kinder Gottes zu werden (Jo­han­nes 20,31; 1,12).