Mi Mittwoch
29.
Apr April
Da ist kein Gerechter, auch nicht einer; da ist keiner, der verständig ist; da ist keiner, der Gott sucht.
Römer 3,10.11

Examen nicht bestanden

Gott hat den Menschen seit seiner Erschaffung immer wieder und auf verschiedene Weise auf die Probe gestellt. Das abschließende Urteil Gottes teilt uns der Apostel Paulus in diesen Versen mit.

„Da ist kein Gerechter, auch nicht einer.“ - Personen, die sich politisch und sozial engagieren, könnten sich hier besonders getroffen fühlen. Ihr Ziel ist Gerechtigkeit und jedem das Seine zu geben. Doch was geben sie Gott? „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft“ (5. Mose 6,5). Wer Gott nicht den gebührenden ersten Platz gibt, begeht die größte aller denkbaren Ungerechtigkeiten!

„Da ist keiner, der verständig ist.“ - An diesem Urteil stoßen sich besonders diejenigen mit einer rationalen Denkweise. Der gesunde Menschenverstand ist zweifellos ein wertvolles Geschenk Gottes. Aber gerade deshalb darf er nicht unabhängig von Gott benutzt werden noch gegen seine Prinzipien und sein Wort gerichtet werden, da dies sonst zu Verwirrung statt Klarheit führt.

„Da ist keiner, der Gott sucht.“ - Diese Aussage wird vor allem den religiösen Menschen zu denken geben. Gott in der Natur suchen? Bußübungen? Wallfahrten? Sein Bestes tun? Das „Göttliche im Menschen“ fördern? - Aussichtslos! Auf diesem Weg ist Gott nicht zu finden.

„Was sollen wir tun?“, wurde Jesus Christus einmal gefragt. Er antwortete: „Dies ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat“ - an Ihn selbst, den Heiland der Welt (Johannes 6,28.29). So wertvoll soziales Engagement und Intelligenz sind und so sehr Gott wahre Frömmigkeit schätzt, das ewige Leben empfangen wir nur durch den Glauben an Christus und sein Erlösungswerk.