
Was wissen wir wirklich?
Kürzlich meldete eine wissenschaftliche Zeitschrift, dass ein seltsames „Schwarzes Loch“ in der Milchstraße entdeckt worden ist. Es sei zu groß, um mit den derzeit gültigen Theorien übereinzustimmen. Eigentlich dürfe es gar nicht existieren. Sein Ursprung könne nicht erklärt werden und müsse in einem Phänomen zu finden sein, das den Wissenschaftlern bislang unbekannt ist. Der Artikel schließt mit den Worten: „Je mehr wir über Schwarze Löcher lernen, desto geringer ist unser gesichertes Wissen darüber.“
Ja, das Wissen des Menschen ist begrenzt. Immer wieder muss er gestehen, dass er quasi nichts weiß - jedenfalls verglichen mit Gottes Weisheit.
Die Bibel berichtet von einem Mann namens Hiob. Er war „rechtschaffen, gottesfürchtig und mied das Böse.“ Aber als ihn schwere Schicksalsschläge trafen und seine Freunde ihm unterstellten, er müsse sich irgendwie schuldig gemacht haben, reagierte er selbstgerecht und nahm den Mund zu voll. Um ihn davon abzubringen, stellte Gott ihm einige Fragen: „Kannst du das Gebinde des Siebengestirns knüpfen? … Kannst du die Bilder des Tierkreises hervortreten lassen? … Kennst du die Gesetze des Himmels?“ Und Hiob musste zugeben: „Ich habe beurteilt, was ich nicht verstand, Dinge, zu wunderbar für mich, die ich nicht kannte“ (Hiob 1,1; 38,31–33; 42,3).
So will Gott auch jedem von uns zeigen, dass wir bescheiden bleiben müssen. Was wissen wir wirklich? Fundiertes und gesichertes Wissen finden wir bei Gott, also in der Bibel. Dort erfahren wir alles, was wir unbedingt wissen müssen: Wir lernen, wer Gott ist und in welcher Beziehung der Mensch zu Ihm steht. Wir lernen Gottes Heiligkeit und Gerechtigkeit kennen, aber auch seine Liebe und Gnade. Wer sich in Gottes Wort vertieft, eignet sich fundiertes Wissen an!