Mi Mittwoch
15.
Apr April
Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht.
Hebräer 3,7.8

Mark Twain und die Bibel

Der berühmte amerikanische Schriftsteller, Journalist und Humorist Mark Twain (1835-1910), der besonders durch seine Jugendromane Tom Sawyer und Huckleberry Finn bekannt geworden ist, unterhielt sich einmal mit einem seiner Freunde über die Bibel. Sein Freund erzählte ihm: „Was mich am meisten an der Bibel stört und mir Probleme bereitet, sind die vielen Dinge, die ich nicht verstehe.“ Mark Twain antwortete ihm in seiner gewohnt ironischen Art: „Weißt du, bei mir ist es genau andersherum: Was mir beim Bibellesen Probleme macht, das sind die Dinge, die ich sehr gut verstehe.“

Was Mark Twain so scherzhaft ausdrückt, enthält eine wichtige Warnung: Die Bibelstellen, die wir gut verstehen, treffen häufig unser Gewissen, aber oft wollen wir nicht darauf hören und vor allem keine Konsequenzen daraus ziehen. Das ist sehr gefährlich. Gott, der Schöpfer des Himmels und der Erde, ohne den wir keinen einzigen Atemzug tun könnten, redet mit uns. Wer könnte da wagen, nicht genau hinzuhören? Vor allem: Gott ruft uns zu unserem Besten, weil Er uns so sehr liebt. Er kennt uns, wie kein Mensch uns kennen kann, Er weiß, dass wir ohne Ihn verloren sind, und hat durch seinen Sohn Jesus Christus alles getan, was zu unserer Rettung nötig ist. Aber Gott zwingt niemanden. Es ist nun an uns,

  • zu hören, was Gottes Wort uns sagt;
  • daran zu glauben;
  • unsere Schuld einzusehen und zu bekennen;
  • die Errettung anzunehmen.

Es ist so einfach. Wir können sofort damit beginnen: hören - glauben - einsehen - tun. Nicht weghören, wenn Gott redet - damit fängt alles an!