Do Donnerstag
26.
Feb Februar
Denn sei es, dass wir leben, wir leben dem Herrn; sei es, dass wir sterben, wir sterben dem Herrn. Sei es nun, dass wir leben, sei es, dass wir sterben, wir sind des Herrn.
Römer 14,8

Christen in aller Welt - Jorina aus Bangladesch

Die Geschichte, wie Jorina und ihr Mann zum christlichen Glauben fanden, ist eher ungewöhnlich. In Bangladesch gehören rund 90 Prozent der über 170 Millionen Einwohner dem Islam an. So auch Jorina und ihr Mann. Eines Tages erhielten sie Besuch von zwei Christen, die mit ihnen ins Gespräch kommen wollten. Doch eigenartigerweise zitierten sie ausschließlich aus dem Koran.

Jorina erzählt: „Wir waren überrascht - aber durch dieses Vorgehen der beiden Christen wurden wir neugierig und begannen, sowohl die Bibel als auch den Koran sorgfältig zu studieren. Dabei erkannten wir, dass die Bibel die Wahrheit sagt, indem sie von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, spricht. Wir nahmen die Rettung durch den Herrn Jesus Christus an. Danach versuchten wir, auch unseren Familien und Nachbarn von unserem Glauben zu erzählen. Doch wir stießen auf Ablehnung: Unsere Familien brachen den Kontakt mit uns ab. Im Dorf werden wir seitdem schikaniert, beleidigt und ausgegrenzt. Besonders unsere Kinder leiden - sie werden in der Schule gemobbt und haben keine Freunde. Aber das ertragen wir. Jeder von uns hat sich fest vorgenommen, nicht Böses mit Bösem zu vergelten, sondern zu vergeben und freundlich zu bleiben.

Nur etwa 0,3 Prozent der Bevölkerung Bangladeschs sind Christen. Da Religionsfreiheit herrscht, werden wir von der Regierung nicht verfolgt. Der größte Druck kommt von unserem sozialen Umfeld - von Familie und Freunden. Dennoch ist unser Haus ein Treffpunkt für Christen geworden. Wir fürchten uns nicht: Wenn wir sterben, dann für Gott - und wenn wir leben, dann leben wir, um Ihm zu dienen. Bitte betet auch in Deutschland dafür, dass noch viele Menschen in Bangladesch zum lebendigen Glauben an Christus finden - das wäre wunderbar!“