Do Donnerstag
19.
Feb Februar
Jesus spricht: Ich bin als Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht in der Finsternis bleibe.
Johannes 12,46

Eine verantwortungsvolle Tätigkeit

Long Island ist eine Insel im Bundesstaat New York. Im Jahr 1871 wurde dort ein Leuchtturm in Betrieb genommen, der - da er auf Stelzen steht - einem Wasserkäfer ähnelt und liebevoll „Bug light“ (Käferlicht) genannt wird. Im Jahr 1911 lief ein Dampfschiff in dichtem Nebel dort auf Grund, weil der Leuchtturmwärter nachlässig geworden war und das Nebelhorn nicht rechtzeitig betätigt hatte. Glücklicherweise überlebten alle Passagiere.

Leuchtturmwärter - ein Beruf, den es heute nur noch selten gibt - mussten pflichtbewusst und aufmerksam sein, denn von ihrer Arbeit hing ab, ob Menschenleben gerettet werden konnten. Sie mussten sich um das Licht kümmern, es bei Sonnenuntergang anzünden und bei Sonnenaufgang wieder löschen. Fenster und Linse waren sauber zu halten, damit das Licht möglichst weit scheinen konnte. Die Lampendochte mussten geschnitten werden, um Rußbildung zu vermeiden; außerdem waren die Nebelhörner oder -glocken zu bedienen. Auch Turm und Unterkunft mussten instand gehalten und regelmäßig gestrichen werden.

Jesus Christus kam „als Licht in die Welt“. Bei Ihm war nichts verschwommen oder undeutlich. Er redete klar und deutlich von Gott und stellte Menschen in das Licht Gottes. Keiner konnte damals behaupten, er hätte es nicht verstanden oder gewusst.

Nun sind diejenigen, die Jesus nachfolgen, „Licht der Welt“ (Matthäus 5,14). Christen sollen also leuchten - durch ihr Leben und ihre Worte klar und verständlich auf Jesus hinweisen. Eine wichtige, anspruchsvolle, aber nicht unmögliche Aufgabe. - Erlauben Sie mir bitte die Frage: Leuchten Sie schon - oder wird Ihnen noch geleuchtet?