Mi Mittwoch
18.
Feb Februar
Er hat unsere Leiden getragen, und unsere Schmerzen hat er auf sich geladen. Und wir, wir hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt; doch um unserer Übertretungen willen war er verwundet, um unserer Ungerechtigkeiten willen zerschlagen. Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm.
Jesaja 53,4.5

Messias-Hoffnung

Der 12-jährige Mark wuchs in Odessa am Schwarzen Meer auf. Eines Tages kam er in das Zimmer seiner Großmutter und fand sie mit ihrer hebräischen Bibel auf dem Schoß. In ihren Augen glänzten Tränen.

„Mark“, sagte sie, „ich möchte dir etwas aus der Bibel vor­lesen.“ Dann begann sie, unseren Tagesvers aus dem Propheten Jesaja zu zitieren. „Diese Verse beziehen sich auf unseren Messias, den Erlöser des Volkes Israel“, erklärte sie ihm. „Eines Tages wird Er kommen und für unsere Sünden leiden. Mark, ich warte seit über 40 Jahren auf Ihn, doch Er ist noch nicht gekommen. Aber du bist noch jung. Vielleicht wirst du es erleben. Denk daran und erwarte Ihn - Er wird ganz bestimmt kommen und alles erfüllen, was über Ihn vorhergesagt ist.“

Diese alte Frau starb, ohne je von Jesus Christus gehört zu haben. Doch wer nicht nur das Alte, sondern auch das Neue Testament kennt, ist in einer viel besseren Lage: Wir wissen, dass Gottes Sohn, der verheißene Messias, bereits gekommen ist. Er hat am Kreuz gelitten und ist schließlich für die Schuld aller gestorben, die an Ihn glauben.

Diese frohe Botschaft des Neuen Testaments gilt jedem Menschen - unabhängig von seiner Herkunft. Und sie gilt ganz besonders den Nachkommen des Gottesvolkes Israel. Wer den Worten des Propheten Jesaja glaubt, wird die Erlösung durch Jesus Christus erfahren.