Sa Samstag
14.
Feb Februar
Der Herr ist mein Helfer, und ich will mich nicht fürchten; was wird mir ein Mensch tun?
Hebräer 13,6

Gegen die Angst

Etwas in mir hat Angst - trotz der vergleichsweise guten sozialen Absicherung in unserer westlichen Welt.

Etwas in mir friert - trotz meiner warmen Wohnung.

Etwas in mir hungert - trotz des Überflusses, den ich nicht leugnen kann.

Versicherungen, Zentralheizung und Tiefkühltruhe sind sinnvolle Maßnahmen gegen Verluste, Kälte und Hunger. Doch all diese Einrichtungen können nicht verbergen, dass ich auf der Grenze zwischen Sicherheit und Bedrohung lebe. Mit jeder Vorsorge und Absicherung mache ich meine innere Angst sogar sichtbar.

Das prägte mein Leben über viele Jahre. Doch dann bin ich dem Ruf des Herrn Jesus Christus gefolgt. Er hat gesagt:

„Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben“ (Matthäus 11,28).

Meine Bekehrung war für mich eine unmittelbare und anhaltende Erleichterung von dem, was mich bedrückte. Ich habe offen vor Gott zugegeben, dass ich ein Sünder bin, Ihm meine bewussten Sünden bekannt und Ihn um Vergebung gebeten. Ich glaube, dass Jesus auch für mich gestorben ist. Danach habe ich erlebt, wie nicht nur die Last des Gewissens von mir abfiel, sondern auch das ängstliche Sorgen ein Ende fand.

Durch die Bibel weiß ich, dass Gott mich angenommen hat. Und Tag für Tag erfahre ich, dass ich trotz aller Probleme dieser Welt in seiner Hand geborgen bin. Deshalb ist der Glaube für mich keine bloße Kopfsache - er betrifft den ganzen Menschen: Geist, Seele und Körper.